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„Broot“ eröffnet bald an der Fulda: Ahoi-Gelände wird zum documenta-Kunst- und Gastro-Schauplatz

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Von: Ulf Schaumlöffel

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Kunst und Kultur an der Fulda: „Broot“-Betreiber Mats Martinsohn läd ab 18. Juni zum Verweilen am Wasser. Den beliebten Bootsverleih wird es auch wieder geben.
Kunst und Kultur an der Fulda: „Broot“-Betreiber Mats Martinsohn läd ab 18. Juni zum Verweilen am Wasser. Den beliebten Bootsverleih wird es auch wieder geben. © Foto: Schaumlöffel

Die Schwanenboote Henner und Gustchen werden dann natürlich auch wieder auf der Fulda schwimmen.

Kassel „Das wird ein toller Ort werden“, schwärmt Mats Martinsohn vom Gelände im Blücherviertel direkt an der Fulda. Auf dem Ahoi-Gelände, auf dem früher das Wassersportzentrum Kissler beherbergt war, wird über die documenta-Zeit nicht nur viel Kunst gezeigt. Martinsohn, der zuletzt Chef der Bar vom Renthof war, wird dort am 18. Juni den Kunst-Gastro-Treffpunkt „Broot“ eröffnen. Zu dem gehört u.a. ein Biergarten, Bistro und Bootsverleih. „Die Schwanenboote Henner und Gustchen werden dann natürlich auch wieder auf der Fulda schwimmen.“

Der Name „Broot“ steht als Abkürzung für „Bootsverleih“ und „Brotzeit“. Im früheren Bootshaus ist der Bartresen bereits eingebaut. Einigen könnte der bekannt vorkommen, denn die Theke stammt aus der ehemaligen Bar „Niemals wie immer“ im Vorderen Westen.

Nachhaltigkeit steht beim Projekt ganz oben. Die Bar im Bootshaus stammt aus der ehemaligen Bar „Niemals wie immer“. In die linke Wand vom Bootshaus (nicht auf Foto zu sehen) werden noch Fenster eingebaut, damit man direkt auf die Boote schauen kann.
Nachhaltigkeit steht beim Projekt ganz oben. Die Bar im Bootshaus stammt aus der ehemaligen Bar „Niemals wie immer“. In die linke Wand vom Bootshaus (nicht auf Foto zu sehen) werden noch Fenster eingebaut, damit man direkt auf die Boote schauen kann. © Foto: Schaumlöffel

„Geöffnet ist 100 Tage von 10 Uhr bis 22 Uhr. Auf der vorderen Wiese wird es eine klassischen Biergarten geben, die hintere Wiese wird mit Decken und Kissen zur Picknickwiese gestaltet. Der Vorplatz wird Platz für weitere 50 Sitzplätze bieten.“, berichtet der leidenschaftliche Gastronom. Samstags sei am Abend jeweils eine musikalische Umrahmung mit dem Kasseler DJ Zoka geplant. „Das wird aber keine Disco. Wir nehmen natürlich Rücksicht auf die Nachbarn.“

Die documenta lockt ans Wasser: Nicht nur in der früheren Bootslagerhalle wird Kunst zu sehen sein. Auf der Fulda sind bereits Schwimmplattformen zu sehen. Die hinteren sind mit Pflanzerde befüllt.
Die documenta lockt ans Wasser: Nicht nur in der früheren Bootslagerhalle wird Kunst zu sehen sein. Auf der Fulda sind bereits Schwimmplattformen zu sehen. Die hinteren sind mit Pflanzerde befüllt. © Foto: Schaumlöffel

Angeboten werden leckere Drinks und kalte Speisen sowie natürlich klassische Pommes frites. „Pommes gehören einfach dazu.“ Die werden in einem ehemaligen amerikanischen Verkaufsbus zubereitet, der früher auf dem Club-Gelände von A.R.M/Lolita Bar stand und gerade auf Vordermann gebracht wird.

Auf Nachhaltigkeit wird großer Wert gelegt

Neben den Schwan-Tretbooten können Gäste auch Kanus oder SUP-Boards ausleihen. Das „Broot“ führt Martinsohn im Auftrag der Grundstückseigentümer Uwe Kleinkauf und Kirstin Homburg-Kleinkauf., die das Gelände in 2020 erworben haben.

Das Unternehmerpaar steht bekanntlich für Nachhaltigkeit und fördert entsprechende Projekte. „Deshalb haben wir auch viel Material aus früheren Bars verwendet. Weiter wird es beispielsweise eine klassische Brotzeit geben, die sich jeder selbst zubereiten kann. Dafür stellen wir die Zutaten, die alle von regionalen Erzeugern stammen, einfach auf den Tisch.“ Natürlich seien auch vegane Aufstriche dabei. Das benachbarte Areal ist an die documenta vermietet. Dort sind zahlreiche documenta-Mitarbeiter am Werkeln. In der ehemaligen Gaststätte betreibt Künstler René Wagner sein Atelier auch während der Weltkunstschau.

Personal gesucht

Damit auch der Service sichergestellt ist, sucht Martinsohn noch einige Mitarbeiter für sein Broot-Team. Interessierte können sich per e-mail bewerben: info@ahoi-kassel.de.

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