Corona-Soforthilfe: 165.000 Euro gingen in die Region Nord-Ost-Hessen 

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Ist voll des Lobes für seine Mitarbeiter: der Kasseler Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber.

Insgesamt etwa 165.000 Euro aus dem Corona-Soforthilfe-Programm gingen in die Region Nord-Ost-Hessen.

Region. Der Bund und das Land Hessen haben in den vergangen drei Monaten finanzielle Hilfe für die von der Corona-Krise getroffene Wirtschaft geleistet. Selbstständige, Gewerbetreibende, Freiberufler sowie Unternehmen mit maximal 50 Mitarbeitenden hatten die Möglichkeit, unbürokratisch und schnell Hilfe zu beantragen.

Innerhalb kürzester Zeit konnten so nach Angaben des Regierungspräsidiums Kassel allein in der Region Nord-Ost-Hessen etwa 165.000.000 Euro im Rahmen des Corona-Soforthilfe-Programms ausgezahlt werden. Für das Gebiet des Regierungsbezirks Kassel wurden insgesamt 22.487 Anträge gestellt. Die meisten wurde laut RP in Kassel gestellt. Hier waren es 4.885 Anträge.

„Die Mitarbeitenden des Regierungspräsidiums Kassel haben mit Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen aus den Regierungspräsidien Gießen und Darmstadt zur Bewältigung der Corona-Krise beigetragen: Durch den unermüdlichen Einsatz von circa 600 Mitarbeitenden war es möglich, vielen Unternehmen, die durch die Corona-Krise in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sind, schnelle und unbürokratische Hilfen zukommen zu lassen. Dass die Hilfe auch hier in der Region Nord-Ost-Hessen angekommen ist, kann man an der heute (Donnerstag, 9. Juli; Anm. d. Red) veröffentlichten Statistik erkennen. Ich möchte mich bei allen Mitarbeitenden für ihr Engagement bedanken und wünsche allen betroffenen Unternehmen für die Zukunft alles erdenklich Gute sowie viel Zuversicht und Schaffenskraft“, erklärt Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber.

Auch Innenminister Peter Beuth lobt den Einsatz der Mitarbeiter in den Regierungspräsidien ausdrücklich: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Regierungspräsidien haben gute Arbeit geleistet und in den vergangenen Wochen mit beeindruckendem Tempo dafür gesorgt, dass die Hilfen schnell ausgezahlt werden konnten. Die Soforthilfe hat ihrem Namen alle Ehre gemacht und ich bin allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr dankbar, dass sie die zusätzliche Arbeit übernommen haben, um den Schaden für Selbstständige und Unternehmer in Folge der Corona-Krise durch schnelle Hilfe abzufedern.“

Die Zahlen im Regierungsbezirk Kassel

Kreis Fulda:

Anträge: 3.626

Beantragter Liquiditätsengpass: 57.849.776 Euro

Bewilligter Betrag: 27.191.162 Euro

Kreis Hersfeld Rotenburg:

Anträge: 2.349

Beantragter Liquiditätsengpass: 36.593.589 Euro

Bewilligter Betrag: 18.535.114 Euro

Kreis Kassel:

Anträge: 4.287

Beantragter Liquiditätsengpass: 58.969.430 Euro

Bewilligter Betrag: 30.520.776 Euro

Kreis Waldeck-Frankenberg:

Anträge: 2.941

Beantragter Liquiditätsengpass: 44.993.685 Euro

Bewilligter Betrag: 22.391.738 Euro

Schwalm-Eder-Kreis: 

Anträge: 2.679

Beantragter Liquiditätsengpass: 37.905.378 Euro

Bewilligter Betrag: 19.354.634 Euro

Stadt Kassel: 

Anträge: 4.885

Beantragter Liquiditätsengpass: 71.522.821 Euro

Bewilligter Betrag: 34.313.018 Euro

Werra-Meißner-Kreis:

Anträge: 1.720

Beantragter Liquiditätsengpass: 23.517.928 Euro

Bewilligter Betrag: 12.877.568 Euro

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