Countdown zum Kasseler Weihnachtsmarkt läuft

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Celine Luther, 22jährige Erzieherin aus Kassel, stellt das Rotkäppchen auf dem Kasseler Märchenweihnachtsmarkt dar.

Nicht nur der Weihnachtsbaum für den diesjährigen Märchenweihnachtsmarkt stammt aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Auch die diesjährige Symbolfigur hat ihre überliefert Herkunft im Rotkäppchenland.

Kassel.  Über zwei Millionen Menschen besuchten den Markt im vergangenen Jahr, in einer Online-Umfrage von testberichte.de wurde Kassel zu Hessens schönstem Markt gekürt.

„Neben dem Image- hat der Märchenweihnachtsmarkt auch einen nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsfaktor“, erklärt Bilo. Auf 39,5 Millionen Euro wird die Wertschöpfung für Markt und Umfeld beziffert. Zahlen, an die man in diesem Jahr gerne anknüpfen möchte. Und die Voraussetzungen sind gut: Neue Straßen- und Festbeleuchtung „Die Bauarbeiten auf der Königsstraße konnten pünktlich abgeschlossen werden“, gibt Stadtbaurat Christof Nolda grünes Licht für den Markt-Aufbau.

Apropos Licht: Auch die neue Straßenbeleuchtung soll mit ihrer Farbsteuerung für Ambiente in der Königsstraße sorgen. Im Zusammenspiel mit der traditionellen Weihnachtsbeleuchtung, die die City-Kaufleute nach Neuanschaffung nun erstmals in LED-Technik erstrahlen lassen. „Das spart gut 80 Prozent der Energiekosten“, informiert Alexander Wild, Vorsitzender der Kasseler City-Kaufleute. Neben Heimeligkeit in Königs- und Wilhelmsstraße wollen die City-Kaufleute mit der „Black Night“ (Einkaufen bis 23 Uhr am 29. November) und dem traditionellen Glowes-Abend (6. Dezember) für weitere Attraktivität der Innenstadt sorgen.

Nachhaltig genießen auf dem Märchenweihnachtsmarkt 

Zum ersten Mal hat Veranstalter Kassel Marketing in diesem Jahr ein Nachhaltigkeitskonzept entwickelt, das den Besuch des Märchenweihnachtsmarkts ressourcenschonender machen soll. „Geschirr und Trinkgefäße aus Kunststoff sollen ab diesem Jahr vom Weihnachtsmarkt verbannt werden“, erläutert Andreas Bilo. Möglich machen soll dies unter anderem die Nutzung von Pfandsystemen für Mehrweggeschirr sowie Glühweinbecher. Auch eine effektivere Mülltrennung sowie der Einsatz von biologisch abbaubaren Materialien gehören zum Nachhaltigkeitskonzept, das vor allem im Gastronomiebereich Wirkung zeigen soll. „Die Schausteller waren schon immer aufgeschlossen gegenüber Neuerungen – und beim Thema Nachhaltigkeit ziehen wir gerne mit, auch wenn es nicht für jeden so einfach war“, bekennt Konrad Ruppert vom Schaustellerverband. Dadurch, dass Kassel Marketing aber frühzeitig den Weg eingeschlagen habe, konnten sich jeder gut aufs neue Konzept einstellen.

 ‚Highlights‘ und attraktive Neuerungen 

Die beliebte Märchen-Eisrutsche auf der Treppenstraße wird von dieser Saison an mit einem wetterfesten Dach ausgestattet, sodass die rasante Rutschpartie bei jedem Wetter zum reinsten Vergnügen wird. Märchenhafte Motive aus den weltberühmten Erzählungen der Brüder Grimm sorgen zudem dafür, dass die Märchen-Eisrutsche ihrem Namen jetzt auch optisch alle Ehre macht. Ebenfalls neu ist die ‚Rotkäppchen-Bühne‘ auf dem Königsplatz. Doch nicht nur Zuhören ist vor der neuen Bühne angesagt: Neben einem abwechslungsreichen Programm lädt hier an den vier Weihnachtsmarkt-Donnerstagen vor Heiligabend das gemeinsame Weihnachtssingen erstmals dazu ein, mit anderen Besuchern musikalisch aktiv zu werden. Los geht’s am 28. November um 18 Uhr. „Mit der neuen Rotkäppchen-Bühne können wir den Weihnachtsmarkt-Besuchern nun auch auf dem Königsplatz ein vielfältiges Programm präsentieren“, sagt hierzu Andreas Bilo. „Damit ergänzen wir die Bühnen-Standorte Friedrichs- und Opernplatz um einen weiteren attraktiven Treffpunkt mit hoher Aufenthaltsqualität.“

Präsentierten das Programm des Märchenweihnachtsmarktes: (v. li.) Konrad Ruppert (Vorsitzender des Schaustellerverbandes Kassel-Göttingen), Andreas Bilo (Geschäftsführer von Kassel Marketing), Celine Luther (als diesjährige Symbolfigur „Rotkäppchen“), Andrea Behrens (Projektleiterin Kassel Marketing), Alexander Wild (Vorsitzender City-Kaufleute Kassel) und Stadtbaurat Christof Nolda.

Wöchentlicher Wechsel in zwei Hütten 

Neben den Klassikern wie Riesenrad, Kinderkarussell, Bratwurst oder Reibekuchen sollen auch Handwerk und Regionalität nicht zu kurz kommen. Bereits in den vergangenen Jahren gab es auf dem Königsplatz eine ‚Wochenhütte‘ mit wöchentlich wechselnden Geschenkideen aus regionaler Fertigung. „Dieses beliebte Angebot haben wir um eine weitere Wochenhütte auf dem Friedrichsplatz erweitert“, erläutert Andrea Behrens von Kassel Marketing. „Auch hier stehen mit den Bierspezialitäten der Braumanufaktur Steckenpferd und Jens Jonssons ‚Fleischhandwerk‘ vor allem lokale Erzeugnisse im Mittelpunkt.“ Übrigens: Auch die heimische Justizvollzugsanstalt wird hier Produkte verkaufen.

Los geht‘s am 25. November

Der Kasseler Märchenweihnachtsmarkt hat vom 25. November bis zum 23. Dezember täglich von 11 bis 20 Uhr (Gastronomie bis 22 Uhr) geöffnet. Auch nach den Feiertagen laden die festlich geschmückten Stände vom 27. bis 30. Dezember zu einem gemütlichen Bummel ein. Die Eisrutsche wird sogar bis zum 12. Januar auf der Treppenstraße zu schnellen Abfahrten einladen. Die Straßenbahnen werden an den Adventswochenenden sowie bei Bedarf aus der Königsstraße herausgenommen. Im vergangenen Jahr geschah dies sechs Mal, weil Märchenweihnachtsmarkt und Innenstadt so gut besucht waren. Das Programm des Märchenweihnachtsmarkts steht online unter www.weihnachtsmarkt-kassel.de.

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