Datenreform: Experte zu Gast beim Kasseler Marketingclub

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Der Clubvorstand mit seinem Gast: (v.li.) Janine Diederich (JuMP-Vorstand), Sascha Gundlach (Präsident), Datenschutz-Experte Stefan Moers und Antonia Behrens (JuMP-Vorstand).
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Jasmin Ohlendorf (Veranstaltungsmanagement Kasseler Sparkasse) und Denise Schwarz (Social Media Kasseler Sparkasse).
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(v.li.) Ina Michael und Susanne Ahrends von der Pressestelle Stadt Kassel, Anke Müller (Kassel Marketing) und die Geschäftsführerinnen der Frauencomputerschule Vera Lieder und Beate Hedrich.
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Judith Schmitt-Jakobi (li.) und Angela Bache vom Personalwesen der Rudolph Logistik Gruppe.
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Der Datenschutz-Experte Stephan Moers berichtete den Mitgliedern des Marketingclubs, was auf Unternehmen nach Inkrafttreten der neuen EU-Datenschutzverordnung zukommt.
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Martin Benderoth (ehemaliger Präsident vom Marketingclub und Oliver Hahn (Vizepräsident Marketingclub).

Am 25. Mai tritt die neue EU-Datenschutzverordnung in Kraft. Datenschutz-Experte Stephan Moers berichtete den Mitgliedern des Marketingclubs, was auf Unternehmen zukommt.

Kassel.  Dank Cookies und Tracking ist im Online-Marketing heute technisch vieles möglich. Allerdings schiebt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung, die ab 25. Mai in Kraft tritt, bei einigen Sachen einen Riegel vor.

Was da auf Unternehmen zu kommt, berichtete Datenschutzexperte Stephan Moers den Mitgliedern des Marketingclubs. Unternehmen bleibt nicht mehr viel Zeit, die Neuerungen umzusetzen. Geschieht das nicht, drohen empfindliche Strafen, denn: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! Das Ziel der neuen Grundverordnung ist ein EU-weites, einheitliches Datenschutzrecht. Wesentliche Elemente des bisherigen Gesetzes bleiben erhalten, wie beispielsweise Rechtmäßigkeit, zeitliche Begrenzung der Datenspeicherung und eine Rechenschaftspflicht der Verantwortlichen für die Einhaltung dieser Grundsätze. Neu geregelt werden die Rechte der Nutzer: Der Zugang zu den eigenen Daten und die Informationen, zu was sie genutzt werden, soll transparenter werden.

Unternehmen müssen Daten auf Wunsch löschen – und damit das „Recht auf Vergessenwerden“ einhalten. Datenschutz und -sicherheit müssen gewährleistet sein. Wird das Thema ignoriert, können Bußgelder bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes fällig werden. „Das Wichtigste ist, dass Sie zeitnah Ihre Webseiten und Apps ansehen und überprüfen, wohin die Daten eigentlich gehen, wo sie liegen und was die Cookies machen“, berichtete der Datenschutzexperte. Er sieht die neue Datenschutzgrundverordnung positiv: „Diese Reform war längst überfällig.”

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