Dauerkarten der documenta im Scheckkartenformat vergriffen – zwei Wochen Lieferzeit

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In den ersten Tagen wurde die Dauerkarte noch im Scheckkartenformat ausgegeben. Nun sind der documenta die Plastikkärtchen ausgegangen und müssen nachproduziert werden. 

Statt eines Plastikkärtchens gibt es nun eine postkartengroße Pappkarte als 100-Tage-Ticket für die Weltkunstausstellung in Kassel.

Kassel. Nun hat die documenta ihren ersten Mini-Skandal. Der Aufreger stammt jedoch nicht – wie man es von vergangenen Ausstellungen kennt – aus dem künstlerischen, sondern aus dem organisatorischen Bereich. Was die Besucher aufregt: Die gerade bei Nordhessen so beliebte Dauerkarte (100 Euro, ermäßigt 70 Euro) der documenta kann nicht mehr im Scheckkartenformat ausgegeben werden.

Die Plastik-Kärtchen, auf die der Name geschrieben wird, sind schlichtweg vergriffen. Neun Tage nach Eröffnung der 100-Tage-Schau bekommen Käufer der Dauerkarte nun „ein Zettelchen“ (O-Ton Besucherin) ausgehändigt, das sie zum Besuch der Ausstellung berechtigt. Etwa zwei Wochen, so die Aussage gegenüber Kunstinteressierten, dauere es nun, bis neue Scheckkarten produziert sind.

Der EXTRA TIP fragte bei der documenta nach dem Hintergrund der Panne nach. Pressesprecherin Maxie Fischer: "Die Dauerkarten sind wegen des großen Publikumsinteresses aktuell im selben Format wie die regulären Eintrittskarten erhältlich. Auch diese Karten werden personalisiert und sind für die Dauer der documenta 14 in Kassel gültig. Bei Interesse können diese dann ab Juli in ein kleineres, widerstandsfähiges Plastikformat eingetauscht werden."

Die Fragen, wie viele Dauerkarten schon verkauft wurden und warum es zu einem so frühen Zeitpunkt zu dem Engpass kommen konnte, blieben unbeantwortet. 

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