Dealer-Auto gestoppt: Ein halbes Kilo Marihuana und Pep gefunden

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Gestern stoppte die Polizei einen 21-jährigen Pkw-Fahrer. Er und seine zwei Mitfahrer (18 und 19) hatten über 500 Gramm Marihuana und Pep bei sich.

Kassel. Beamten des Polizeireviers Nord stoppten am gestrigen Dienstagnachmittag auf der Gelnhäuser Straße einen Pkw, aus dem ihnen während der Überprüfung unmittelbar eine starke Marihuana-Wolke entgegenschlug. Bei der anschließenden Kontrolle des 21 Jahre alten Fahrers und der beiden 18 und 19 Jahre alten Mitfahrer stellten die Beamten die Betäubungsmittel Marihuana und Pep mit einem Gesamtgewicht von über 500 Gramm sicher.

Drogen in Kleidung, Rucksack und Fahrzeug

Zunächst ließen die Polizisten die drei jungen Männer aus dem Fahrzeug steigen. Die Durchsuchung des aus dem Landkreis Kassel stammenden 18-Jährigen führte zum ersten Auffinden von ein wenig Marihuana. Bei der anschließenden Überprüfung des Fahrzeugs kamen weitere Kleinmengen Marihuana zum Vorschein. Der überwiegende Teil, gut ein halbes Kilo Marihuana und Amphetamin fanden sie im Rucksack des 18-Jährigen. Daraufhin nahmen sie ihn und den Fahrer fest und brachten sie auf die Dienststelle. Der aus Kassel stammende 21 Jahre alte Fahrer, der im Verdacht steht unter Betäubungsmitteleinfluss seinen Wagen gesteuert zu haben, musste eine Blutprobe abgeben, beim 18-Jährigen folgte die Durchsuchung seiner Wohnung. Weitere Drogen konnten dabei nicht gefunden werden. Den im Werra-Meißner-Kreis wohnenden 19-Jährigen hatten die Beamten bereits an der Kontrollstelle entlassen, die anderen beiden Festgenommenen waren nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

Ermittlungen wegen Handel in nicht geringer Menge

Die Ermittlungen richten sich nun gegen die beiden jungen Männer wegen illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln. Der 21-Jährige muss sich zusätzlich wegen Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten.

Gegen den 18-Jährigen ermitteln die Beamten des für Drogendelikte zuständigen Kommissariats 34 der Kasseler Kripo sogar wegen dem Verdacht des Handels mit Drogen in nicht geringer Menge.

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