documenta eröffnet in Athen, Rauchsignal aus Kassel

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Heute wurde die 14. documenta offziell in Athen eröffnet. In der Heimatstadt der Weltkunstausstellung gab es am grauen Himmel ein Rauchsignal des Künstlers Daniel Knorr.

Kassel/Athen. Zwei Monate vor dem Beginn der documenta in Kassel feiert die Kunstausstellung ihren Auftakt in Athen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet die Schau heute gemeinsam mit dem griechischen Präsidenten Prokopis Pavlopoulos. Die weltweit bedeutende Kunstschau steht unter dem Motto "Von Athen lernen" und hat auch die Finanz- und Schuldenkrise zum Thema.

An der documenta 14 in Athen nehmen mehr als 160 Künstler teil. Sie stellen ihre dafür gestalteten Arbeiten an mehr als 40 Orten der griechischen Hauptstadt vor. Die Ausstellung in Athen ist bis zum 16. Juli zu sehen. Die documenta in Kassel ist vom 10. Juni bis 17. September geöffnet. Die teilnehmenden Künstler waren aufgefordert, für jeden der beiden Orte eine Arbeit zu entwickeln.

In Kassel ist bereits die Entstehung des "Parthenon of books" gegenüber dem Fridericianum ein beliebtes Fotomotiv. Das Gerüst, das zur documenta etwa 60.000 Bücher tragen soll, wächst von Tag zu Tag und lässt schon die Tempel-Ausmaße gut erkennen.

Im Zwehrenturm hat pünktlich um 10 Uhr der aus Bukarest stammende Künstler Daniel Knorr seine Rauchinstallation gestartet. Aus Maschinen, die nomalerweise die Feuerwehr für Brand-Simulationen benutzt, stiegen dichten Wolken in den leider sehr diesigen Himmel. "Der Rauch soll dort verkünden, dass es losgeht, wenn auch noch nicht in dieser Stadt, sondern zum ersten Mal woanders, in Athen. Das ist ungewöhnlich und mit Rauch lässt sich das angemessen kommunizieren, er ist sprechend.", sagte der Künstler gegenüber Spiegel-Online.  Kleines Detail am Rande: Im Umfeld des Zwehrenturms achtete die documenta peinlich genau auf geschlossene Fenster. Die Rauchmelder hätten sonst - ausgelöst von den dichten Schwaden, die in die Innenstadt zogen - wahrscheinlich angeschlagen.

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