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documenta fifteen: Fulda mit im Boot!

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Von: Karsten Knödl

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documenta Mohnfeld
Bei der documenta fifteen wird es auch originäre Kunst im Stadtbild geben, verspricht documenta-Generaldirektorin Sabine Schormann. Das Foto zeigt das Mohnfeld der Kroatin Sanja Ivekovic bei der documenta 12. Erst wucherte Unkraut auf dem Friedrichsplatz, dann blühte das Feld gewaltig. © Neumann

documenta-Generaldirektorin stellt weitere Planungen vor: Ahoi-Grundstück wird documenta-Standort und Hotel Hessenland Künstler-Quartier.

Kassel Für die Planungen der documenta fifteen beginnt jetzt die heiße Phase. Das sagte documenta-Generaldirektorin Sabine Schormann auf der Sitzung des Kulturausschusses in der vergangenen Woche. Und sie gab einige Details preis. So soll beispielsweise das Fuldagrundstück, auf dem sich zuletzt der Bootsverleih Ahoi befand (früher Bootshaus Kissler) documenta-Standort werden. Doch nicht nur dieses Fulda-Grundstück wird in die d15 eingebunden – „Es sollen sowohl Ereignisse am Fluss stattfinden als auch Kunstwerke dort zu sehen sein“, heißt es seitens der documenta-Führung.

Neben den bereits bekannten Standorten im Osten Kassels –dem Hallenbad Ost und der Firma Hübner – soll jetzt dort eventuell noch die katholische Kirche St. Kunigundis (Leipziger Straße) dazu kommen – das wird noch geprüft. Und auch in der Nordstadt werde es documenta-Flächen geben.

Sabine Schormann
Das Foto zeigt documenta-Generaldirektorin Sabine Schormann im EXTRA TIP Gespräch vor zwei Wochen.  © Harry Soremski

Das ruruHaus an der Ecke Königsstraße/Treppenstraße wird das Welcome-Center der d15. Dort kann man Tickets kaufen und Führungen buchen.

Die Künstler sollen im Hotel Hessenland sowie in einem Schwesternheim wohnen. Das Hotel Hessenland ist während der documenta auch für die Öffentlichkeit zugänglich, so dass es – beispielsweise an der Hotelbar – Aufeinandertreffen, Gespräche etc. zwischen Bürgern und Künstlern geben könne.

Außerdem wurde bekannt, dass in der documenta-Halle gekocht werden soll.

Viele Kasseler haben die Sorge, dass es bei der kommenden documenta weit weniger Kunstwerke im Stadtbild geben werde, als bei den vorhergehenden Kunstschauen. „Diese Sorgen kann ich den Bürgern nehmen“, so Sabine Schormann, „auch bei der documenta fifteen wird es viel originäre Kunst zu sehen geben.“

Richtig ernst wird es dann im März, dann kommen die ersten Künstler an und beginnen, ihre Kunstwerke zu installieren.

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