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documenta fiveteen – Fashion Walk

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Modenschau der angehenden Maßschneiderinnen und Maßschneider der Elisabeth-Knipping-Schule

documenta fiveteen – Fashion Walk
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Kassel. Es war ein kleines illustres Publikum, was da im Mehrzweckraum der Elisabeth-Knipping-Schule zusammen gekommen war. Nicht aus elitären Gründen sondern vielmehr den Hygienevorsichtsmaßnahmen in Sachen Corona geschuldet. „Wir sind ja schon froh, dass diese Veranstaltung nach den letzten Jahren wieder live stattfinden kann“, so Lutz Bostelmann und als Abteilungsleiter an der Schule für die angehenden Maßschneiderinnen und Maßschneider verantwortlich. Die hatten zu ihrer diesjährigen Modenschau mit dem Titel „documenta fiveteen – Fashion Walk“ eingeladen.

In Anlehnung an die Kunstausstellung präsentierten 62 zukünftige Maßschneiderinnen und -schneider ihre Kreationen und Ideen. Geleitet von einer „Besuchergruppe“, welche die verschiedenen Themenbereiche ebenso gekonnt wie unterhaltsam miteinander verknüpfte, führte der Fashion Walk in Richtung documenta 15. Modisch interpretiert wurden die „Entstehungsgeschichte“, die Ideologie der diesjährigen Kuratoren „Ruangrupa“, die „Partnerstädte/-länder“, die „Ausstellungsorte“, die teilnehmenden „Künstler und Künstlerinnen“, die „Werbung“ und die „Nachhaltigkeit“ der Kunstausstellung.

Da dienten beispielsweise alte Plakatmotive als grafische Muster für Jacken oder Kleider, bestimmten folkloristische Motive die Kleidungsstücke. Aus einem alten Mantel entstand ein schickes Damenkostüm, Zuschnittreste wurden für Gestaltungselemente verwandt oder ein alter Vorhang in ein imposantes Abendkleid verwandelt. Dabei behielten die jungen Modedesigner jederzeit den kritischen Blick auf die „Wegwerfbranche Mode“. Sie erstellten ihre Modelle umweltbewusst, ressourcenschonend und nachhaltig aus alten abgelegten Kleidungsstücken und Heimtextilien, denen sie ein neues modisches Leben schenken.

Begleitend zur Modenschau bekamen die Gäste einen Einblick in die Entstehung der Modelle und konnten einen Ausschnitt aus dem Entwicklungs- und Wandlungsprozess der individuellen Kleidungsstücke verfolgen. Im Foyer der Schule wurden auf einem Basar selbstgefertigte textile Kleinteile angeboten. Alle eingenommen Gelder gehen als Spende zu einer Hilfsorganisation für ukrainische Kinder.

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