documenta 14: Gewaltige Performance in der Henschel Halle

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Nur mit Klebeband bewaffnet, baute Phia Ménard aus dicken Pappen ein großes Gebäude, dass nach Fertigstellung große Ähnlichkeit mit einem Parthenon hatte.

Kassel. Mit einer zweieinhalbstündigen Performance der französischen Künstlerin Phia Ménard wurde am Sonntagabend in der Henschel Halle das dortige Programm eröffnet. Mit beeindruckendem Bühnenbild und teils donnerndem Sound passte die Performance mit dem Titel „Immoral Tales – Part One: The Mother House“ ideal in die riesige Halle, in der Platz für 500 Besucher war.

Rund 400 Kunst-Fans fanden den Weg zum Gelände und nahmen an der Auftaktveranstaltung teil. In ihrer Performance, widmet sich die Französin dem Thema Zerstörung im Krieg und dem Wiederaufbau

Nur mit Klebeband bewaffnet, baute Phia Ménard aus dicken Pappen ein großes Gebäude, dass nach Fertigstellung große Ähnlichkeit mit einem Parthenon hatte. Ihr Outfit und ihre Posen glichen dabei dem Endzeit Film „Mad Max“. Nachdem das Gebäude fertig war, prasselte kurze Zeit später ein langer Bühnenregen auf das Papphaus – unter dem es schließlich krachend zusammenstürzte.

Wer gestern Abend nicht dabei war und die Performance noch sehen möchte, hat am 4. und 7. Juli wieder die Gelegenheit dazu. Dann wird sie in der Henschelhalle jeweils um 20.30 Uhr wiederholt.

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