documenta-Institut: CDU in Kassel fordert alternative Standort-Pläne

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 24 Millionen (zwölf vom Bund, sechs vom Land und sechs von der Stadt) darf der Bau kosten, der auf dem Parkplatz der Uni am Holländischen Platz entstehen soll.

Der Standortfür das neue documenta-Institut an der Universität am Holländischen Platz in Kassel sei gesetzt. Dieser stößt nicht überall auf Gegenliebe. 

Kassel.  Die CDU-Fraktion fordert vom Magistrat ein Umdenken bei seinen Standortplanungen für das documenta-Institut und zu Alternativplanungen auf.

 „Ob documenta-Forum, BUND, „Runder Tisch Kasseler Kulturgesellschaften“ oder andere Fachleute: alle lehnen den Standort Holländischer Platz ab. Auch die documenta Generaldirektorin hätte sich einen Standort in der Innenstadt gewünscht. Wir haben kein Verständnis dafür, dass der Magistrat gegen alle Widerstände an seinem ohne die Stadtverordneten gefällten Standortbeschluss einsam festhält“, so Marcus Leitschuh, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

Marcus Leitschuh, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

„Nibelungentreue gehört ins Staatstheater, aber nicht in das politische Handeln bei einem für Kassel so wichtigen Projekt.“ Für die CDU sei jetzt die letzte Chance zum dringend notwendigen Umdenken, denn die anhaltende Kritik für die seinerzeit ohne Beteiligung der Stadtverordneten gefällte Entscheidung sei deutlich.

„Oberbürgermeister Geselle und Kulturdezernentin Susanne Völker sowie Stadtbaurat Nolda hätten bei einem neuen Standort unsere Unterstützung. Dafür muss der Magistrat aber das Prinzip seiner „Teflonpolitik“ aufgeben, bei der jede Kritik abprallt“, so Leitschuh.

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