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documenta-Institut: Standort steht fest

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Der Entscheidung vorausgegangen waren im Frühjahr 2017 Untersuchungen von insgesamt 17 möglichen Standorten im Stadtgebiet von Kassel. Dabei hatte sich der Standort Henschelstraße unter städtebaulichen Aspekten als der mit den größten Vorteilen erwiesen.
Der Entscheidung vorausgegangen waren im Frühjahr 2017 Untersuchungen von insgesamt 17 möglichen Standorten im Stadtgebiet von Kassel. Dabei hatte sich der Standort Henschelstraße unter städtebaulichen Aspekten als der mit den größten Vorteilen erwiesen. © Soremski

Der Standort für das geplante documenta Institut steht jetzt fest. Es wird in unmittelbarer Nähe zur Universität Kassel auf dem heutigen Parkplatz am Holländischen Platz (Henschelstraße) realisiert werden. Das hat der Magistrat beschlossen.

Kassel.  „Der Standort ist aufgrund seiner räumlichen Nähe zur Universität Kassel und der optimalen verkehrlichen Anbindung an die Innenstadt sehr gut für die geplante Nutzung geeignet. Er bildet räumlich ein Scharnier zwischen der Universität und den zentralen documenta Standorten der Innenstadt, vernetzt somit die beteiligten Institutionen“, sagte Oberbürgermeister und Kulturdezernent Bertram Hilgen. Die Stadt Kassel plant gemeinsam mit der Universität Kassel, der documenta und Museum Fridericianum gGmbH, mit Unterstützung des Bundes sowie Landes Hessen den Aufbau des documenta Instituts. Es soll die documenta nicht nur im Hinblick auf ihre Geschichte aufarbeiten, sondern sie unter fachübergreifenden Fragestellungen und im Zusammenhang einer globalen zeitgenössischen Ausstellungskultur untersuchen. Vorgesehen sind auch eine breite Öffnung durch Veranstaltungen, Tagungen und Ausstellungen, so dass die Idee der documenta auch zwischen den Ausstellungsjahren erlebbar bleibt. Der Neubau des Instituts ist mit insgesamt 24 Millionen Euro kalkuliert. Es wird mit 12 Millionen Euro über den Bund und 6 Millionen Euro über das Land Hessen finanziert werden. Die verbleibenden 6 Millionen Euro sind von der Stadt Kassel zu decken. Es ist beabsichtigt, den städtischen Anteil durch die Anwerbung von Drittmitteln zu reduzieren.

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