documenta-Künstlerin: „Ich brauche 1000 Bücher pro Tag“

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Ruft weiter zu Bücherspenden auf: Konzeptkünstlerin Marta Minujin.

Er ist derzeit das Kasseler Wahrzeichen und steht in der Gunst der documenta 14-Besucher ganz weit vorn: Der Parthenon der Bücher. Doch damit das Werk auch fertig wird, müssen noch mehr Bücher ran

Kassel. Am Montag postete Konzeptkünstlerin Marta Minujin auf ihrer Facebookseite: „Freunde, es macht mich glücklich, zu sehen, dass der Parthenon kontinuierliche wächst. Am Tag bekommt die documenta14 100 verbotene Bücher, aber das ist nichts, denn ich brauche 1000 Bücher pro Tag.“ Sie ruft zu weiteren Bücherspenden verbotener und ehemals verbotener Bücher auf, damit ihr Projekt bis Ende der documenta fertiggestellt werden kann.

(v.li.) Dean, Max und Felix von der Christine-Brückner-Schule in Bad Emstal durften die Bücher sogar selbst aufhängen. Sebastian Schröder vom documenta-Technik-Team zeigte ihnen, wie es geht.

Er ist derzeit das Kasseler Wahrzeichen und steht in der Gunst der documenta 14-Besucher ganz weit vorn: Der Parthenon der Bücher – auch bei Schulkindern! Die der zweiten Klasse der Christine-Brückner-Schule aus Bad Emstal konnten am Dienstag sogar aktiv am Kunstwerk tätig werden. Im Unterricht wurde das Kunstwerk schon thematisiert. Nun besuchten sie den Parthenon und durften sogar selbst Bücher aufhängen. Mitgebracht hatten sie Bücherspenden aus der Schulbücherei (darunter viele Harry Potter-Bücher). Da die noch vakuumiert und verschweißt werden müssen, gabs vom documenta-Team eine vorbereitete Bücherkiste. „Das macht Spaß, ich möchte hier mitarbeiten“, so der begeisterte Zweitklässler Dean. Mit den Bücherspenden geht es zwar voran, jedoch fehlen immer noch tausende Bücher.

Eine Bücherbox zum Einwerfen der verbotenen bzw. ehemals verbotenen Bücher steht direkt auf dem Friedrichsplatz vor dem Parthenon.

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