EAM blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2020 zurück

Die EAM-Geschäftsführer Hans-Hinrich Schriever links) und Olaf Kieser blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 zurück. Die EAM und belegt in der Versorgungssicherheit bundesweit erneut einen Spitzenplatz.
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Die EAM-Geschäftsführer Hans-Hinrich Schriever links) und Olaf Kieser blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 zurück. Die EAM und belegt in der Versorgungssicherheit bundesweit erneut einen Spitzenplatz.

Stabiler Wirtschaftsfaktor, moderner Netzbetreiberund Gestalter der Energiewende: Auch in der Corona-Krise ist die EAM im Jahr 2020 ihrer Rolle als Energiepartner der Region gerecht geworden.

Region. „Das zurückliegende Jahr hat uns alle vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung Olaf Kieser. „Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern, Anteilseignern, Kunden und Partnern haben wir diese Herausforderungen gemeistert und blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, in dem wir die EAM trotz der schwierigen Zeiten auf einem stabilen Kurs gehalten haben.“

Stabile Ergebnisse und ausgezeichnete Ausbildung

Die Umsatzerlöse der EAM-Gruppe lagen im vergangenen Jahr bei 1.073 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens EAM GmbH Co. KG betrug 53 Millionen Euro. Das kommunale Unternehmen bleibt ein stabiler Wirtschaftsfaktor für die Region: 265 Millionen Euro betrug der gesamte in der Region verbliebeneWertbeitrag. Dieser setzt sich aus Löhnen und Gehältern, Aufträgen an Firmen im Versorgungsgebiet, Konzessionszahlungen für die Gemeinden, Ergebnisverteilung an kommunale Gesellschafter sowie Gewerbesteuerzahlungen zusammen. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lag zum Jahresende bei 1.243, darunter 75 Auszubildende. „Wir sorgen jedes Jahr für sichere Arbeitsplätze, zahlreiche Aufträge an heimische Firmen und wichtige Geldzuflüsse in die Haushalte der Landkreise und Kommunen und sind ein bedeutender und zuverlässiger Partner für die heimische Wirtschaft“, erklärt Olaf Kieser. Die besondere Qualität der EAM-Ausbildung wurde vom Magazin Focus Money erneut mit dem Titel „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe“ ausgezeichnet. .„Der Nachwuchs ist unsere wichtigste Energie der Zukunft“, sagt Geschäftsführer Hans-Hinrich Schriever. „Wir sind stolz, dass wir unseren Ausbildungsbetrieb auch in der Corona-Krise erfolgreich aufrechterhalten haben.“ Dafürwurdenalle Auszubildenden mit Laptops ausgestattet und das Ausbildungskonzept zeitweise komplett auf digitale Lernformen und Video-Treffen umgestellt.

Hohe Investitionen in die Energienetze

Wie in den Jahren zuvor profitieren private und gewerbliche Netzkunden von einer überdurchschnittlichen hohen Versorgungsqualität der EAM. Laut einer Statistik der Bundesnetzagenturbelegt der Regionalversorger bei der Versorgungssicherheit kontinuierlicheinen Platz in der Spitzengruppe aller deutscher Netzbetreiber. „Die statistischen Ausfallzeiten in unserem Stromnetz lagen im vergangenen Jahr mit 8,4Minuten um rund 45Prozent unter dem Bundesdurchschnittdes Vorjahres“, erklärt Hans-Hinrich Schriever. Das liegt auch am hohen Investitionsniveau des Unternehmens. Im vergangenen Jahr investierte die EAM 102Millionen Euro – mehr als die Hälfte davon floss in den Erhalt, den Ausbau und die Modernisierung eigener Anlagen zur Strom-und Gasversorgung. Mittlerweile hat der Regionalversorger bereits 95 Prozent seines Niederspannungsnetzes und 82Prozent des Mittelspannungsnetzes auf Erdkabel umgestellt, die deutlich weniger anfällig für Störungen sind als Freileitungen. „Auch in diesem Jahr werden wir von den geplanten Investitionen in Höhe von 126Millionen Euro den größten Teil für den Ausbau und den Unterhalt der Netze bereitstellen“, sagt Hans-Hinrich Schriever.

Elektromobilität und Autostrom

Auch das Tanken mit Strom ist für die EAM ein Schwerpunktthema: Insgesamt betreibt das Unternehmen mittlerweile 126Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in ihrem Netzgebiet, davon 14 Schnellladesäulen an wichtigen Verkehrsknotenpunkten. Zudem bietet die EAM ihren Kunden auch Ladelösungen für Zuhause an – ein weitere rBaustein zur Umsetzung der Energiewende. Dazu gehört unter anderemder Autostrom, den der eigene Vertrieb seit Ende des vergangenen Jahres liefert. Mit dem neuen Tarif nur für Elektrofahrzeuge können die Kunden ihr E-Auto ganz einfach zu Hause laden –und das mit 100 Prozent Ökostrom.

Windstrom für 60.000 Haushalte

Neben dem Ausbau der Elektromobilität gestaltet der kommunale Energieversorger auf verschiedenen Ebenen die Energiewende vor Ort. So betreibt die EAMeigene Windkraftanlagen und unterstützen Städte, Gemeinden und engagierte Bürger bei der Planung und Umsetzung von Windenergieprojekten. Alle bislang von der EAM projektierten Windkraftanlagen wurden in kommunalen Partnerschaften realisiert und erzeugen jährlich 177 Millionen Kilowattstunden. Sie liefern damit regenerativerzeugtenStrom für den Bedarf von fast 60.000 Haushalten.Für den Bau einesWindparks in der Gemarkung Rommershausen im Schwalm-Eder-Kreishat das Unternehmen im vergangenen Jahr die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für den Bau und Betrieb von drei Windenergieanlagen erhalten. Der Windpark wird voraussichtlich Anfang nächsten Jahres in Betrieb gehen. Gemeinsam mit der Energiegenossenschaft Reinhardswald EGR), den Städtischen Werken aus Kassel und den Stadtwerken Eschwege plant die EAM zudem, insgesamt 18 Windenergieanlagen im Reinhardswald zu errichten.

Klimaschutz eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit

Schon längerbeschäftigt sich die EAM intensiv mit dem Auf-und Ausbau einer klimaschonenden Energieversorgung. Ziel ist es, das Unternehmen in den nächsten Jahren noch grüner und nachhaltiger zu gestalten. „Der Schlüssel zu mehr Klimaschutz ist eine Energiewende, die durch den Ausbau der erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz fossile Energieträger einspart“, erklärt Hans-Hinrich Schriever.„Dazu wollenwir unser Nachhaltigkeits-Management bei der EAM kontinuierlich ausbauen und weitere innovative Ideen entwickeln.“Für die Geschäftsführung der EAMstellt der Schutz des Klimas eine der größtenHerausforderungen unserer Zeitdar, die nur gemeinschaftlich bewältigt werden kann. „Unser Anspruch ist es, als Energiepartner die Menschen in der Region mit intelligenten Produkten und Dienstleistungen nachhaltig zu begleiten“, sagt Olaf Kieser

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