EAM: Starke Verbindungen über Generationen

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Im Wandel der Zeit: Dieter und Björn May zeigen eine moderne Messeinrichtung von heute und einen Stromzähler aus dem Jahr 1964.

Dieter und Björn May haben als Vater und Sohn über 60 Jahre EAM-Geschichte mitgeprägt

Der heimische Energieversorger EAM sorgt seit 90 Jahren für starke Verbindungen: Das am 6. September 1929 gegründete Unternehmen ist verlässlicher Profi für den sicheren Energiefluss, technischer Innovator, Wirtschaftsfaktor und einer der größten Arbeitgeber der Region. In den beruflichen Wegen von Dieter (63) und Björn May (40) spiegeln sich Kontinuität und Wandel der EAM. Vater Dieter und Sohn Björn haben bis heute zusammengenommen über 60 Jahre bei der EAM für eine sichere Stromversorgung gesorgt und im Laufe der Zeit viele Veränderungen in der Energielandschaft miterlebt. Als der heutige Pensionär Dieter May am 1. September 1971 seine Lehre zum Starkstrom-Elektriker bei der EAM begann, war die Stromversorgung noch eine andere Welt als heute. Damals bestand das Nieder- und Mittelspannungsnetz noch größtenteils aus Freileitungen, die deutlich anfälliger für Störungen waren als das heute überwiegend auf Erdkabel umgestellte Stromnetz der EAM. Auch die Behebung eines Stromausfalls verlief vor 40 Jahren noch anders als in der heutigen Zeit. „Es gab keine Handys, auch Telefon war nicht überall verbreitet“, erinnert sich May, der später als Regiomeister im Bereich Schwalmstadt für die Stromversorgung verantwortlich war. „Der Bereitschaftsdienst der Schaltwartes musste daher auf der Betriebsstelle wohnen, und wir haben miteinander noch mit Betriebsfunk kommuniziert.“

Eine Leitstelle für das gesamte Stromnetz

Als Dieter May 2014 in den Vorruhestand ging, arbeitete sein Sohn Björn ebenfalls schon fast zwanzig Jahre für die EAM. Björn May ist heute - nach erfolgreicher Ausbildung zum Energieanlagen-Elektroniker und Fortbildung zum Handwerksmeister sowie zum staatlich geprüften Techniker der Elektrotechnik - ebenfalls als Regiomeister im Regioteam Borken im Einsatz. „Als mein Vater bei der EAM angefangen hat, hatte jede Betriebsstelle noch eine eigene Schaltwarte“, erklärt der 40-Jährige. „Heute haben wir eine Netzleitstelle an zwei Standorten in Kassel und Baunatal, von wo aus das gesamte Stromnetz überwacht wird.“

Kunden müssen für Wechsel zur EAM selbst aktiv werden

Etwas komplizierter ist allerdings die Belieferung mit Strom und Erdgas geworden. „Früher war die EAM als Netzbetreiber immer automatisch auch Energielieferant“, erinnert sich Dieter May. Heute dagegen muss sich jeder Kunde für einen Lieferanten entscheiden oder er fällt zwangsläufig in den teuren Grundversorgungstarif. Wer also Strom oder Erdgas von der EAM beziehen möchte, muss einmal selbst aktiv werden und einen Vertrag abschließen.

Trotz aller Veränderungen ist eine Sache jedoch stets gleichgeblieben. „Schon immer standen bei der EAM die Menschen in der Region an erster Stelle“, erklärt Dieter May. Und sein Sohn Björn ergänzt: „Das ist bis heute so geblieben und wird auch in Zukunft bei der EAM im Mittelpunkt stehen.“

https://www.eam.de/ueber-uns/unternehmensportrait/

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