Ehemaliger Kasseler folgte seinem Star ins RTL-Dschungelcamp

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Christian Renz sagt: „Ein bisschen was muss ich für die schlanke Linie tun. So hart ‘Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!’ für die Kandidaten ist, so sehr mästet RTL die Begleiter.“

Er war Polizeireporter beim EXTRA TIP, widmete sich später bei großen People-Magazinen ganz den Stars. Aktuell ist Christian Renz als Manager von Currywurst-König Chris Töpperwien ganz nah dran am Dschungelcamp.

Kassel/Australien. Die Einschaltquoten erreichen wieder Millionenwerte, die Besetzung des Camps verspricht jede Menge Zündstoff. Gewohnt bissig präsentieren Sonja Zietlow (50) und Daniel Hartwich (40) die 13. Staffel der Show „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ täglich live aus Australien. Wer überwindet seine Ängste, wer heult sich bei Dr. Bob aus und wer wird 2019 König oder Königin des Dschungels? Wir sprachen mit einem, der ganz nah dran ist am Geschehen – wenn auch im Luxushotel und nicht am Lagerfeuer. Christian Renz, ehemaliger Polizeireporter beim EXTRA TIP, reiste als Manager von „Currywurst-König“ Chris Töpperwien nach Australien.

ET: Christian, wie lebt es sich neben dem Dschungelcamp? 

Christian Renz: „Sehr luxuriös. Wir sind im Palazzo Versace untergebracht und genießen eine schöne Vorzugsbehandlung. Da bleiben keine Wünsche offen.“ Wie die Kandidaten ihre Zeit verbringen, ist im TV zu sehen. Was macht ihr den ganzen Tag? „Wir schauen morgens in der Begleiterrunde – in diesem Jahr hauptsächlich Manager und weniger Familienangehörige oder Freunde – gemeinsam die Sendung im Rahmen eines üppigen Frühstücks. Dann stehen wir für Interviews zur Verfügung, wo wir Einschätzungen zu unseren Schützlingen abgegeben. Das Ganze zieht sich etwa bis 15 Uhr – und dann ist Bräunen am Pool angesagt.“

Wie kam es überhaupt zu deiner Zusammenarbeit mit Chris Töpperwien?

 „Wir sind seit sieben Jahren befreundet und haben beruflich seit etwa fünf Jahren zu tun. Seit er bei Goodbye Deutschland mitwirkte, haben wir uns zusammengetan und ich wurde sein Manager.“

Hier Christians Einschätzung im Video bei RTL

Wie schlägt sich dein Schützling im Dschungel – und was könnte er besser machen? 

Vorweg muss man sagen: Wenn man in den Dschungel zieht, ist das eine radikale Lebensumstellung. Es ist heiß und unbequem und auch zum Essen gibt es nicht soviel man möchte oder was man gewohnt ist. Am Tag eins war Chris noch witzig und schlagfertig, an den folgenden Tagen hat er sich dann nicht mehr so wohlgefühlt – und die Yotta-Angelegenheit ging ihm zunehmend auf den Geist. Die letzten Tage waren hingegen Töpperwien pur – er trägt das Herz auf der Zunge und geht in der Rolle als Moderator– aber auch Anführer – auf. Dazu gehört dann auch, dass er Bastian Yotta zur Seite steht, wenn Gisele die errungenen Sterne als ihren persönlichen Erfolg sieht und ihren Teamkollegen runtermacht.“

Deine Einschätzung: Wer bleibt am längsten drin, wer wird Dschungelkönig?

 „Schwer zu sagen, da die Dynamik in der Gruppe noch so unausgegoren ist. Ich bin aber davon überzeugt, dass Chris das Zeug dazu hat, sehr weit zu kommen – am Ende haben es dann die Zuschauer in der Hand.“

Wenn Chris früher rausfliegt – hängt ihr noch ein paar Tage dran? 

„Da gibt es eine klare Regel: Wenn ein Kandidat das Camp verlässt, bleibt er bis zum Ende der Staffel im Hotel. So werden alle dann Ende Januar nach Hause fliegen.“

Und was kommt nach dem Heimflug?

 „Kommt darauf an, ob Chris die Dschungelkrone mitbringt, dann kommt sicher einiges an Terminen auf uns zu. Unabhängig davon steigt am 1. Februar die große Dschungel-After-Party auf dem Party-Schiff „Rhein-Roxy“ mit vielen weiteren Promis.“

Zu seinem Erzrivalen Bastian Yotta hat Chris Töpperwien eine klare Meinung – das zeigt er auch im Dschungelcamp. Alle Infos zu 'Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!' im Special bei RTL.de: https: //www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html

Erfolg mit Currywurst

Chris Töpperwien hat es als der „Currywurstman“ mit der Auswanderer-Doku „Goodbye Deutschland“ zu einiger Berühmtheit geschafft. 1974 in Neuss geboren, hat er zunächst im Imbissgeschäft seiner Tante gearbeitet und dort erste Currywurst-Erfahrungen gesammelt. Nach einer Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation ist er 2012 nach Los Angeles ausgewandert und hat seinen Currywurst-Truck mitgenommen. Inzwischen besitzt er mehrere Trucks, hat sein kleines Geschäft zu einem Franchise-Unternehmen ausgebaut und ist Millionär. Neben den TV-Auftritten in der Vox-Doku hatte er auch in zahlreichen anderen Sendungen Fernsehauftritte, wie zum Beispiel im „Sat.1 Frühstücksfernsehen“ oder bei „Punkt 12“ auf RTL. 2016 war er gemeinsam mit seiner Ex-Freundin Magdalena Kalley, kurz Magey, in „Das Sommerhaus der Stars“ zu sehen.

People-Experte Renz

Christian Renz kam 1998 als Redakteur vom Sauerland-Kurier zum EXTRA TIP nach Kassel. Über ein Jahr war er als Polizeireporter bei Nordhessens größter Anzeigenzeitung tätig, bevor er nach Stationen bei der Dresdner Morgenpost und dem Kölner Express zu „IN - Das Star & Style Magazin“ wechselte. Nach einem kurzen Zwischenstopp als Ressortleiter „People“ bei „Grazia“ kehrte er zu „In“ zurück. Im Mai 2014 machte er sich mit dem „Medienkontor Renz“ selbständig und betreut neben Chris Töppierwien weitere Stars.

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