Einbruch in Gaststätte: Unbekannter warf Tür mit Gullideckel ein

Der Täter hebelte die Eingangstür auf und warf daraufhin mit einem ausgehobenen Gullideckel die Zwischentür zum Schankraum ein.

Kassel - Ein bislang unbekannter Täter brach am gestrigen Dienstag in eine Gaststätte an der Werner-Hilpert-Straße, nahe dem Lutherplatz ein. Um einzubrechen, hob der Unbekannte einen Gullideckel am Straßenrand heraus und warf damit eine Zwischentür zum Schankraum ein. Die Eingangstür hatte er zuvor mit einem unbekannten Werkzeug aufgehebelt. Auch wenn sämtliche Schubladen und Schränke geöffnet und durchwühlt wurden, fehlt nach ersten Erkenntnissen offenbar nichts. Die für Einbrüche zuständigen Kripobeamten des K 21/22 bitten nun um Zeugenhinweise.

Ruhetag ausgenutzt

Ein Verantwortlicher meldete sich am gestrigen späten Abend gegen kurz vor Mitternacht bei der Kasseler Polizei und meldete den Einbruch. Die genaue Tatzeit steht noch nicht fest, da das Restaurant dienstags Ruhetag hat. Am Dienstagmittag sei gegen 13.30 Uhr, so der Mitarbeiter, noch alles in Ordnung gewesen. Der bislang unbekannte Täter hatte in dieser Zeit die Eingangstür aufgehebelt und aus dem etwa 10 Meter entfernt gelegenen Kanal am Straßenrand den schweren Deckel herausgehoben und mit diesem die Scheibe der Zwischentür eingeschmissen.

Mit der Veröffentlichung des Falls erhoffen sich nun die mit der Sachbearbeitung betrauten Ermittler des K 21/22 der Kasseler Kripo, Hinweise aus der Bevölkerung zu bekommen. Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel erbeten.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Vor 75 Jahren: Das Grauen der Kasseler Bombennacht

Über 400.000 Bomben fallen am 22. Oktober 1943 auf die Stadt Kassel und zerstören sie. Zeitzeugen berichten von einem schönen Herbsttag, der für tausende Menschen …
Vor 75 Jahren: Das Grauen der Kasseler Bombennacht

Kassel probt Katastrophenabwehr: Anspruchsvolle Übung mit 400 Beteiligten fordert vollen Einsatz

Mit rund 400 Beteiligten hat die Stadt Kassel eine anspruchsvolle Großübung zum Katastrophenschutz absolvieren lassen.
Kassel probt Katastrophenabwehr: Anspruchsvolle Übung mit 400 Beteiligten fordert vollen Einsatz

Katastrophenabwehr in Kassel

Bilder von der Großübung mit rund 260 Einsatzkräfte, 60 Verletztendarsteller und 80 Übungsleiter und Organisatoren sowie 80 Fahrzeugen auf dem Gelände von SMA in Kassel.
Katastrophenabwehr in Kassel

Polizei sucht nach vermisster Elke W. (48) und bittet um Hinweise

Die Polizei sucht nach der vermissten 48-jährigen Elke W. aus Kassel und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Polizei sucht nach vermisster Elke W. (48) und bittet um Hinweise

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.