Einbruch in Metallgroßhandel: 600 kg Kupfergranulat gestohlen

In Grebenstein wurde am Wochenende in einen Metallgroßhandel eingebrochen, es wurde Kupfergranulat im Wert von mehreren 1000 Euro gestohlen.

Grebenstein. Am Wochenende entwendeten bislang unbekannte Täter bei einem Einbruch in einen Metallgroßhandel in Grebenstein rund 600 Kilo Kupfergranulat. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürften die Täter stabile Tüten benutzt haben, um das Metall vom Tatort abzutransportieren. Die mit der weiteren Sachbearbeitung betrauten Beamten der Ermittlungsgruppe der Polizeistation Hofgeismar bitten nun Zeugen, die Hinweise zu den Tätern oder einem möglichen Transportfahrzeug geben können, sich bei der Polizei zu melden.

Die Beamten waren am gestrigen Montagmorgen von Angestellten des metallverarbeitenden Betriebes an der Burguffelner Straße über den Diebstahl informiert worden. Am Tatort ermittelten die Beamten, dass die bislang unbekannten Täter den Maschendrahtzaun, der das Firmengelände eingrenzt, im hinteren Bereich des Firmengeländes aufgetrennt hatten, um auf das Grundstück zu gelangen. Dort brachen sie in die verschlossene Werkshalle ein und entwendeten aus den dortigen Containern das darin gelagerte Kupfergranulat. Sie füllten es in eine Vielzahl von Taschen ab und schleppten die jeweils etwa 25 bis 30 Kilo schweren Tüten vom Tatort weg. Das Transportmittel und das Gewicht ergeben sich aus denen am Tatort gewonnenen Feststellungen.

Die Beamten fanden im unmittelbaren Nahbereich des Tatortes rund 14 bereits mit Kupfergranulat gefüllte Tüten im Einstiegsbereich des Zaunes, die die Täter aus bisher nicht bekannten Gründen zurückgelassen hatten. Weitere 11 Tüten stellten die Beamten rund 300 Meter entfernt vom Tatort an einem Feldweg fest. Die Taschen waren mit Laub getarnt. Ob die Täter gestört wurden und daher die bereits befüllten Taschen zurückließen, ist bislang unklar. Die Mitarbeiter des Metallbetriebes errechneten, dass insgesamt rund 600 Kilo Kupfer entwendet wurden. Die genaue Tatzeit steht derzeit ebenfalls noch nicht fest. Am Freitagnachmittag war nach Angaben der Arbeiter noch alles in Ordnung gewesen.

Nun bitten die Ermittler der Polizeistation Hofgeismar Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 05671 - 99280 bei der Hofgeismarer Station oder unter der Telefonnummer 0561 -9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel zu melden.

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