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"Eine Katastrophe": Kassel sieht das WM-Ausscheiden der Nationalmannschaft

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Von: Victor Deutsch

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Aus in der Vorrunde. Das tut weh. Die Fußball-Weltmeisterschaft ging heute abend mit der 0:2-Niederlage gegen Südkorea für die deutsche Nationalmannschaft abrupt zu Ende.

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Kassel. Alles ist bereitet für einen Sieg: Das Wetter prima, der Gegner schlagbar, die Arbeitgeber kulant, die Trikots der vielen Fans frisch gewaschen, die Getränkekühlschränke gefüllt. Und so füllt sich die Friedrich-Ebert-Straße schon um kurz vor 15 Uhr mit vielen Fußball-Fans. In Joe`s Garage, traditionell einer der beliebtesten Treffs für Fans, geht schnell nichts mehr; der Laden ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Wenn Servicekraft Sarah das dich bepackte Tablett anhebt, um die durstigen Kehlen in der letzten Ecke des Ladens zu erreichen, bleibt einem der Mund offen stehen. WM ist nix für Weicheier. Schon gar nicht in der Gastro.

Auch im Glinicke-Autohaus am Königstor gab es kaum mehr ein Durchkommen: Neben der großen LED-Wand hatte man einige Großbildschirme aufgestellt, um dem Hunger nach einem lockeren Sieg der Deutschen und der Qualifikation fürs Achtelfinale gerecht zu werden.

In den ersten 45. Minuten war die Stimmung an beiden Standorten gelöst: "Wird schon", dachten sich die Besucher und verzeihten mit einem großen Schluck Bier die mangelnde Durchschlagskraft der deutschen Elf. Nach der Halbzeit ein anderes Bild. Anspannung pur vor den Fernsehern, der Getränkeumsatz ging zurück. Nichts zu feiern bisher. Aber viel zu hoffen. Auf Tore, auf einen Sieg, auf die Quali, auf einen lustigen Ausklang des Tages. 

Auch die Ordnungskräfte waren darauf vorbereitet, hatten mit Mannschaftswagen in der Anna- und der Westendstraße Position bezogen, um die Friedrich-Ebert-Straße rechtzeitig sperren zu können. Der Autokorso blieb aus. Tor für Südkorea, bestätigt durch den Videobeweis. In der Nachspielzeit. Als vier Minuten später das zweite Tor für Südkorea fällt, haben sich schon viele Fans enttäuscht abgewandt. "Eine Katastrophe, sagt Sven Berthel vom Kasseler "Fan-Point" als das Spiel abgepfiffen ist. Er meint in erster Linie das Spiel von Jogis Jungs. Für die Umsätze im Trikotverkauf für die nächsten Tage mag das gleiche gelten.

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