Ermittlungen gegen Netzwerk von Drogenhändlern: Kripo nimmt acht Männer fest und durchsucht zehn Gebäude

Mit Unterstützung von hessischen Spezialeinheiten und dem Fahndungskommissariat des Polizeipräsidiums Nordhessen nahmen die Ermittler insgesamt acht Männer im Alter zwischen 24 und 34 Jahren aus Stadt und Landkreis Kassel vorläufig fest.
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Mit Unterstützung von hessischen Spezialeinheiten und dem Fahndungskommissariat des Polizeipräsidiums Nordhessen nahmen die Ermittler insgesamt acht Männer im Alter zwischen 24 und 34 Jahren aus Stadt und Landkreis Kassel vorläufig fest.

Dabei konnten verschiedene Drogenarten, mehrere Tausend Euro Bargeld, Falschgeld und Waffen beschlagnahmt werden.

Kassel. Im Rahmen eines mehrmonatigen Ermittlungsverfahrens des Kommissariats 34 der Kasseler Kripo und der Staatsanwaltschaft Kassel gegen ein mutmaßliches Netzwerk von Drogenhändlern erfolgten am Montag und Dienstag dieser Woche umfangreiche Festnahme- und Durchsuchungsaktionen bei mehreren Tatverdächtigen. Mit Unterstützung von hessischen Spezialeinheiten und dem Fahndungskommissariat des Polizeipräsidiums Nordhessen nahmen die Ermittler insgesamt acht Männer im Alter zwischen 24 und 34 Jahren aus Stadt und Landkreis Kassel vorläufig fest. Die Tatverdächtigen stehen nach den bisherigen Ermittlungen im Verdacht, Handel mit Betäubungsmitteln im hohen zweistelligen Kilogrammbereich betrieben zu haben.

Bei den Durchsuchungen am Montag und Dienstag suchten die Beamten zehn unterschiedliche Objekte in der Stadt und im Landkreis Kassel auf. Dabei konnten verschiedene Drogenarten, mehrere Tausend Euro Bargeld, Falschgeld und Waffen beschlagnahmt werden. Gegen einen 32-Jährigen aus dem Landkreis Kassel, der nach derzeitigen Erkenntnissen als Hauptverantwortlicher des Netzwerkes gesehen werden kann, war auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel bereits im Vorfeld ein Untersuchungshaftbefehl durch das Amtsgericht Kassel erlassen worden. Er befindet sich nach der Vorführung beim Haftrichter nun in einer Justizvollzugsanstalt. Die restlichen Beschuldigten sind nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen worden, da keine Gründe für eine Untersuchungshaft gegen sie ersichtlich waren. Nichtsdestotrotz werden sie sich alle wegen Rauschgifthandels verantworten müssen.

Auf die Spur der Tatverdächtigen waren die Rauschgiftermittler durch die Auswertung sogenannter „Kryptohandys“ in anderen Drogenverfahren gekommen. Im Rahmen der aufwendigen Auswertung der verschlüsselten Kommunikation stellten die Kriminalbeamten fest, dass die nun in diesem Verfahren Hauptverdächtigen miteinander vernetzt waren und offenbar einen regen Handel mit Betäubungsmitteln im hohen zweistelligen Kilogrammbereich betrieben hatten.

Die weiteren Ermittlungen wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln dauern fort.

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