Erste Bücher werden am documenta-Kunstwerk angebracht

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Die ersten Bücher werden am "Parthenon of books" auf dem Kasseler Friedrichsplatz angebracht. 60.000 sollen es am Ende sein.

Es wird der Hingucker zur documenta: Auf einer Fläche von 70 mal 30 Metern entsteht auf dem Kasseler Friedrichsplatz ein Tempel aus Büchern, der "Parthenon of books".

Kassel. Das Skelett steht, jetzt kommen die Inhalte: Am Mittwoch begannen Arbeiter auf dem Kasseler Friedrichsplatz damit, die ersten Bücher am Stahlgerüst des „Parthenon of Books“ anzubringen.

Am 22. Oktober 2016 hatte Künstlerin Marta Minujín zusammen mit Kurator Pierre Bal-Blanc und documenta-Geschäftsführerin Annette Kulenkampff mit einem roten Tau den Grundriss symbolisch markiert. Auch das erste Buch wurde als Grundstein eingegraben. Damals war man noch von 100.000 einst oder heute noch verbotenen Werken ausgegangen – mittlerweile wurde die Zahl auf 60.000 korrigiert.

Das bedeutet auch, dass die ursprüngliche überlappend geplante Anbringung nicht realisiert werden kann. Jetzt bilden die Bücher – eingeschweißt um der Witterung zu trotzen – nebeneinander eine literarische Wand.

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