Expo Real in München: Investoren blicken auf Nordhessen

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Der zweite Messetag war geprägt durch den traditionellen „Talk am Messestand“ mit über 35 hochkarätigen Talkgästen und zahlreichen teils internationalen Gästen. Die Teilnehmer diskutierten über die Entwicklungen in Nord- und Osthessen, nachhaltige Quartiersentwicklung und klimafreundliche Wohngebiete sowie die Nutzung von Drohnen für die Mobilitäts- und Immobilienwirtschaft. Zu den Talkgästen zählten Stefan Kuhn (DZ Hyp AG), Frederik Schmitt (Erste Kreisbeigeordneter, Landkreis Fulda) sowie Christof Nolda (am Mikrofon, Stadtbaurat Kassel ), Dr. Gerald Kunzelmann (Hessische Landgesellschaft mbH), Folke Mühlhölzer (Hessen Agentur GmbH), Manfred Ludewig, (Bürgermeister, Stadt Vellmar) sowie Benjamin Federmann, (doks. innovation GmbH).

Die sich abzeichnende Rezession ist für den nordhessischen Immobilienmarkt noch kein Thema. Die Investoren zeigen nach wie vor großes Interesse an Flächen und Objekten in der GrimmHeimat NordHessen. Zur Expo Real kommt ein hoch interessantes, internationales und investitionswilliges Publikum. Und so waren die Terminkalender der nordhessischen Wirtschaftsförderer und Standpartner gut gefüllt. Auch Wirtschaftsminister Al-Wazir besuchte den Nordhessenstand und erörterte in Gesprächen den nicht immer einfachen Spagat zwischen Naturschutz und kommunaler Entwicklung.

München.  Die nordhessischen Wirtschaftsförderer und Standpartner hatten volle Terminkalender mit Gesprächen im 30 Minuten Takt.

 „Zur Messe kommt ein für unsere Region hoch interessantes, internationales und investitionswilliges Publikum. Gemeinsam mit unseren Standpartnern konnten wir die Stärken, Kompetenzen und Potenziale unserer Region vermitteln“, berichtet Manuel Krieg, Geschäftsführer der Regionalmanagement Nordhessen GmbH, die den Messeauftritt organisiert und koordiniert.

 Insbesondere großflächiger Logistik ist weiterhin gefragt. Bekannte Namen aus dem Onlinehandel würden gerne von der guten Lage in der Mitte Deutschlands und der hervorragenden Infrastruktur Nordhessens profitieren. Mittlerweile stehen in Nordhessen aber nicht mehr allzu viele Flächen zur Verfügung, um den Bedarf bedienen zu können.

(v.li.) Landrat Hersfeld-Rotenburg Dr. Michael Koch, Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber, Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Markus Exner, Regionalmanagement Nordhessen.

Auch Flächen für Produktion sowie Hotel- und Freizeitinvestments waren seitens der Interessenten stark nachgefragt. „Mittlerweile hat es sich in der Branche herumgesprochen, dass die GrimmHeimat NordHessen eine vielversprechende Tourismusdestination ist, die im Gegensatz zu den traditionellen Urlaubsregionen noch gute Investitionsmöglichkeiten bietet“, so Ute Schulte, Geschäftsführerin der Regionalmanagement Nordhessen GmbH.

Bereits am Montagnachmittag besuchte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir die nordhessischen Standpartner und sprach mit ihnen über Entwicklungen und Trends in der Branche. Er erkundigte sich zudem nach Bedarfen und erörterte mit Dr. Gerald Kunzelmann, Geschäftsführer der Hessischen Landgesellschaft, den nicht immer einfachen Spagat zwischen Landwirtschaft, Naturschutz und kommunaler Entwicklung.

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