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EXTRA TIP vermittelt im Dreckstreit

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Anwohner in Weimar beklagen Baustellendreck: „Wir können jeden zweiten Tag mit dem Wagen in die Waschanlage fahren“

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1 / 27EXTRA TIP vermittelt im Dreckstreit © Karsten Knödl
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6 / 27Kamen ins Gespräch: Die Anwohner, die sich über die seit Wochen verschmutzte Straße ärgern, sowie Bauherr Jörg Stehler von der Heimdall Bühlweg GmbH (links). © Karsten Knödl
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7 / 27Kamen ins Gespräch: Die Anwohner, die sich über die seit Wochen verschmutzte Straße ärgern, sowie Bauherr Jörg Stehler von der Heimdall Bühlweg GmbH (links). © Karsten Knödl
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13 / 27Feldweg oder Straße? Als Straße ist die Weimarer Elfbuchenstraße kaum noch zu erkennen. Das soll sich jetzt ändern. © Privat
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14 / 27Feldweg oder Straße? Als Straße ist die Weimarer Elfbuchenstraße kaum noch zu erkennen. Das soll sich jetzt ändern. © Privat
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16 / 27Feldweg oder Straße? Als Straße ist die Weimarer Elfbuchenstraße kaum noch zu erkennen. Das soll sich jetzt ändern. © Privat
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17 / 27EXTRA TIP vermittelt im Dreckstreit © Feldweg oder Straße? Als Straße ist die Weimarer Elfbuchenstraße kaum noch zu erkennen. Das soll sich jetzt ändern.
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18 / 27So sehen die Fahrzeuge aus, die in der Elfbuchenstraße geparkt waren. © Privat
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19 / 27So sehen die Fahrzeuge aus, die in der Elfbuchenstraße geparkt waren. Fotos: Privat © Privat
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20 / 27So sehen die Fahrzeuge aus, die in der Elfbuchenstraße geparkt waren. Fotos: Privat © Privat
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21 / 27Feldweg oder Straße? Als Straße ist die Weimarer Elfbuchenstraße kaum noch zu erkennen. Das soll sich jetzt ändern. © Privat
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22 / 27Feldweg oder Straße? Als Straße ist die Weimarer Elfbuchenstraße kaum noch zu erkennen. Das soll sich jetzt ändern. © Privat
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23 / 27So sehen die Fahrzeuge aus, die in der Elfbuchenstraße geparkt waren. Fotos: Privat © Privat
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24 / 27Feldweg oder Straße? Als Straße ist die Weimarer Elfbuchenstraße kaum noch zu erkennen. Das soll sich jetzt ändern. © Privat
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25 / 27Feldweg oder Straße? Als Straße ist die Weimarer Elfbuchenstraße kaum noch zu erkennen. Das soll sich jetzt ändern. © Privat
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26 / 27Feldweg oder Straße? Als Straße ist die Weimarer Elfbuchenstraße kaum noch zu erkennen. Das soll sich jetzt ändern. © Privat
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27 / 27Feldweg oder Straße? Als Straße ist die Weimarer Elfbuchenstraße kaum noch zu erkennen. Das soll sich jetzt ändern. © Privat

Ahnatal-Weimar. Der EXTRA TIP verstand sich schon immer als „der Anwalt des kleinen Mannes“. Oft kommen Leser mit Problemen zu uns, wenn sie keinen anderen Ausweg mehr wissen. Und oft ist es so, dass es nach einer Geschichte im EXTRA TIP „geruckt hat“, „plötzlich ging“ und das Problem aus der Welt geschafft worden war. Vielmals zeigten sich Behörden, Krankenkassen oder Firmen einsichtig, und – nach einem ET-Artikel – hilfsbereit und kooperativ. Dieser Artikel ist ein Beispiel dafür, wie der ET sogar schon im Vorfeld einer Story beide Parteien an einen Tisch bringt, so dass eine „Lösung auf Probe“ vereinbart werden konnte.

Unter der Woche hatten sich Anwohner der Elfbuchenstraße in Ahnatal-Weimar mit dem ET in Verbindung gesetzt, weil sie nicht mehr weiter wussten. Ihre Straße ist die Hauptzu- und Abfahrt für eine Großbaustelle zwischen dem Bühlweg und der Elfbuchenstraße. 80 schicke barrierefreie Wohneinheiten sollen dort entstehen, weitestgehend klimaneutral, mit E-Ladestationen in der Tiefgarage, Car-Sharing – das Neueste vom Neuen sozusagen.

Problem: Weil aktuell die Baugrube ausgehoben wird, fahren quasi im Zehn-Minuten-Takt schwere Lkw durch die Elfbuchenstraße und verschlammen diese bis zur Unkenntlichkeit. „Wir können jeden zweiten Tag mit unseren Autos in die Waschanlage fahren“, sagt Ben Ruesseler, einer der Anwohner. Frank Schupp, ebenfalls Elfbuchstraßen-Anwohner, hatte sich sogar schon mit dem Bürgermeister in Verbindung gesetzt... ohne Erfolg. „Für die Straßenreinigung ist der Bauherr zuständig“, erklärt Bürgermeister Stephan Hänes auf ET-Anfrage, „wir – unser Ordnungsamt – können nur kontrollieren, ob das anständig gemacht ist.“

Ein Anruf beim Bauherrn, Jörg Stehler von der Heimdall Bühlweg GmbH, ergab, dass dieser gerne beim geplanten Ortstermin dabeisein würde? Warum nicht? Treffpunkt: Mittwoch, 16.30 Uhr. Und so wurde aus dem geplanten ET-Fototermin mit den Anwohnern eine Gesprächsrunde, in der beide Seiten ihre jeweiligen Probleme schilderten. Jörg Stehler hatte ja extra für die Baustelle eine 12.000 Euro teure Kehrmaschine gekauft. Vereinbart wurde jetzt, dass mit der Kehrmaschine zweimal wöchentlich die Straße gesäubert wird. Außerdem verteilt Jörg Stehler Flyer an die Einwohner – mit einer Hotline-Nummer über die man ihn erreichen kann, wenn es zu weiteren Beschwerden kommen sollte.

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