Zwei Feuerwehreinsätze in Kassel - Reizgas und verbranntes Essen

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Parallel musste die Feuerwehr Kassel zu zwei Einsätzen. Dabei wurden sie von Freiwilligen Feuerwehren aus Wolfsanger, Niederzwehren und Forstfeld unterstützt.

Kassel. Am Samstagnachmittag wurde um 15.11 Uhr die Feuerwehr Kassel zu Gasgeruch in einem Mehrfamilienhaus in der Oskarstraße gerufen. Beim Eintreffen der Beamten hatten bereits sieben Personen das Haus verlassen und klagten über massive Atemwegsreizungen. Eine Person befand sich auf dem Balkon und machte sich den Feuerwehrleuten bemerkbar.

Im Flurbereich des Hauses war ein stechender Geruch wahrnehmbar. Die Person auf dem Balkon wurde mit einer Drehleiter gerettet und alle acht Verletzten an den Rettungsdienst übergeben.

Das Haus wurde evakuiert und mit einem Belüftungsgerät belüftet. Anschließende Messungen gaben keinen Aufschluss über die Ursache des Geruchs. Die Verletzten wurden durch einen Notarzt ambulant behandelt und konnten alle wieder zurück in ihre Wohnungen.

Nur wenige Minuten später ging ein zweiter Notruf bei der Feuerwehr Kassel ein. In der Ysenburgstraße, nur wenige hundert Meter von der ersten Einsatzstelle entfernt, wurde ein Wohnungsbrand mit Menschenleben  Gefahr gemeldet.

Ein zweiter Löschzug der Feuerwehr kam in Einsatz und wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Wolfsanger ergänzt. An dieser Einsatzstelle mussten drei Wohnungstüren aufgebrochen werden, um den Geruch der Verrauchung zu ermitteln. Schließlich stellte sich heraus, dass die Ursache ein vergessener Topf mit Essen auf einer eingeschalteten Herdplatte war.

Während beider parallel laufenden Einsätze sicherte die Freiwillige Feuerwehr Forstfeld und die Freiwillige Feuerwehr Niederzwehren die Einsatzbereitschaft für mögliche weitere Notrufe.

Beide Einsätze waren nach 1,5 Stunden beendet. Es waren insgesamt 70 Einsatzkräfte im Einsatz.

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