300 Filme in sechs Tagen: Das 34. Kasseler Dokfest ist gestartet

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Vom 14. bis 19. November findet in Kassel das 34. Dokumentarfilm und Videofest statt. Heute Abend eröffnet die DokfestLounge in der Weinkirche.

Kassel. Seit gestern ist es wieder soweit: Vom 14. bis 19. November findet in diesem Jahr das Kasseler Dokumentarfilm und Videofest (Dokfest) statt. Seit jeher hat es ein einzigartiges Profil: Neben dem traditionellen Fokus auf regionale, nationale und internationale dokumentarische Kurz- und Langfilme präsentiert das Festival aktuelle Medienkunst, audiovisuelle Performancs und VJ-Kunst und stellt auf der Fachtagung interfiction ein aktuelles Medien-Thema zur Diskussion. Jährlich an sechs Tagen Mitte November werden über 200 Dokumentarfilme sowie experimentelle und künstlerische Arbeiten gezeigt.  Und auch in diesem Jahr werden viele nationale und internationale Gäste erwartet.

Aus weit über 3.000 Einreichungen aus aller Welt haben drei Auswahlkommissionen ein Programm von ca. 300 Filmen und Videos zusammengestellt. Das Filmprogramm bietet eine Mischung aus den neuesten deutschsprachigen Produktionen und spannenden internationalen Dokumentarfilmen - aus kurzen und langen, klassischen und experimentellen Filmen. Gute Stimmung herrschte bereits am Dienstagabend bei der ausverkauften Premiere im Gloria Kino. Eröffnet wurde das Fest hier mit einem Auftritt der Band "Adam und die Rockraketen" und der Ausstrahlung des Films "Taste of Cement" von Ziad Kalthoum.

Und auch in die diesjährige Monitoring Ausstellung, die das Filmfest an unterschiedlichen Ausstellungsorten mit ausgewählten Werken der Medienkunst begleitet, haben wir schon hineinschauen dürfen. Sie zeigt während des Festivals 16 Medieninstallationen und -skulpturen, die aus ca. 300 Bewerbungen ausgewählt wurden und beschäftigt sich in diesem Jahr mit Darstellungen von Vergangenheit und Zukunft. "Wir haben einerseits Arbeiten ausgewählt, die utopische und dystopische Blicke in die Zukunft werfen und sich mit dem Einfluss neuer Technologien auf unsere Welt beschäftigen. Auf der anderen Seite stehen Arbeiten, die auf unterschiedliche Art und Weise mit Geschichte und Vergangenheit umgehen", erklärt Judith Waldmann, neue Leiterin der Monitoring.

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