Folgemeldung 2 zum Unfall auf der A 44: 37-Jähriger fuhr auf

Heute kam es um kurz vor 10 Uhr zu einem Auffahrunfall auf der Autobahn 44, bei dem zwei Lkw beteiligt waren. Die A 44 Richtung Kassel war zunächst voll gesperrt.

Kassel. Die Autobahn 44 in Richtung Kassel ist seit etwa 13.10 Uhr wieder komplett für den Verkehr freigegeben. Nach einem Auffahrunfall zwischen zwei Lastwagen, gegen 9.45 Uhr, war die Fahrbahn in diese Richtung zwischen dem Kasseler Westkreuz und dem Dreieck Kassel-Süd zunächst bis etwa 11.50 Uhr voll gesperrt. Bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten musste anschließend noch der rechten der beiden Fahrstreifen gesperrt werden. Aufgrund der Sperrungen kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen mit mehreren Kilometern Stau.

Wie die Polizei berichtet, hatte der aus Bulgarien stammende 53-jährige Fahrer eines Sattelzuges mit Tankauflieger etwa einen Kilometer hinter dem Kreuz Kassel-West wegen eines Rückstaus anhalten müssen. Der nachfolgende Lkw-Fahrer, eine 37-jähriger Weißrusse, hatte vermutlich aufgrund ungenügenden Sicherheitsabstands mit seinem Sattelzug nicht mehr rechtzeitig anhalten können. Er war trotz Ausweichens nach rechts auf den Tankauflieger aufgefahren und hatte diesen seitlich versetzt beschädigt. Sein Sattelzug kam schließlich ebenfalls mit Schäden an Zugmaschine und Sattelauflieger auf dem angrenzenden Grünstreifen zum Stehen. Den bei dem Unfall entstandenen Sachschaden an beiden Sattelzügen schätzen die eingesetzten Beamten insgesamt auf etwa 50.000 Euro.

Aus dem beschädigten Tankauflieger waren zudem mehrere Tausend Liter Flüssigkeit ausgetreten und sickerten teilweise ins Erdreich, weshalb die Beamten auch die Untere Wasserbehörde verständigten. Wie sich dann bei den weiteren Ermittlungen herausstellte, handelte es sich bei der Ladung jedoch um Molke, sodass hier keinerlei Gefahren für die Natur drohten.

Die weiteren Unfallermittlungen werden bei der Polizeiautobahnstation Baunatal geführt.

Rubriklistenbild: © benjaminnolte - Fotolia

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