Folgemeldung zum Unfall mit Tram und LKW: Unfallopfer stehen fest

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Am Montagmorgen sind eine Tram und ein LKW in Oberzwehren frontal zusammengestoßen. Die 16 Unfallopfer stehen nun fest.

Nach dem schweren Unfall zwischen einer Tram und einem LKW in Oberzwehren am Montagmorgen stehen die 16 Unfallopfer nun fest.

Kassel.  Alle 16 Beteiligte, die am Montag gegen 8.15 Uhr im Kasseler Stadtteil Oberzwehren bei dem Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn und einem Sattelzug verletzt wurden, sind nun namentlich erfasst. Auch die jeweiligen Verletzungen sind den Ermittlern des Baunataler Reviers weitestgehend bekannt. Nach derzeitigen Erkenntnissen befinden sich alle mehr oder weniger auf dem Weg der Besserung.

Unter den Verletzten gelten zwei als Schwerverletzt. Zum einen der 53 Jahre alte Sattelzugfahrer aus Hagen (NRW) und ein 42 Jahre alter Mann aus Kassel, der als Fahrgast in der Tram mitfuhr. Neben der Tramfahrerin, eine 29-Jährige aus dem Landkreis Kassel, und den beiden Schwerverletzten, erlitten weitere 13 Fahrgäste im Alter zwischen 12 und 52 Jahren Brüche, Schnittwunden, Prellungen, Hämatome oder klagten über Kopf- und Nackenschmerzen. Während eine 21-Jährige und ein 47-Jähriger aus dem Kasseler Umland kommen, wohnen die übrigen Gäste in Kassel.

Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen noch. Der Fahrer hat nach derzeitigem Stand wahrscheinlich das rote Haltesignal am Bahnübergang übersehen. Warum das passierte, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Ein Gutachter ist zur Rekonstruktion des Unfallhergangs eingesetzt. Die Auswertungen stehen noch aus. Den Gesamtsachschaden bezifferten die Beamten mit 1.100.000 Euro. 100.000 Euro Schaden entstanden am Sattelzug und rund eine Million Euro an der Straßenbahn.

Infolge der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Unfallstelle seit dem Unfall am Morgen bis in den Nachmittag gesperrt. Insbesondere die Reinigungsarbeiten der auf die Fahrbahn gelaufenen ölhaltigen Emulsion, die aus beschädigten Kunststoffcontainern von der Ladefläche des Sattelaufliegers herunterliefen, nahmen viel Zeit in Anspruch. Erst um 16:40 Uhr konnte die Unfallstelle für den Verkehr wieder freigegeben werden. Es kam über den gesamten Tag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen rund um die Unfallstelle.

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