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Fraunhofer startet mit Neubau: 60 Millionen Euro werden investiert

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Von: Rainer Hahne

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Gemeinsamer Spatenstich für das neue Fraunhofer-Institut: (v.li.) Prof. Dr. Clemens Hoffmann (Institutsleiter Fraunhofer IWES), Prof. Dr. Reimund Neugebauer (Fraunhofer-Präsident), Volker Bouffier (Hessischer Ministerpräsident), Christian Geselle (Oberbürgermeister).
Gemeinsamer Spatenstich für das neue Fraunhofer-Institut: (v.li.) Prof. Dr. Clemens Hoffmann (Institutsleiter Fraunhofer IWES), Prof. Dr. Reimund Neugebauer (Fraunhofer-Präsident), Volker Bouffier (Hessischer Ministerpräsident), Christian Geselle (Oberbürgermeister). © Soremski

Kassel - In Kassel entsteht das Gehirn der Energiewende. Das neue Fraunhofer-Institut mit seinen Schwerpunkten Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik wird eine klare Linie in die Energiewende bringen.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier, Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle und Fraunhofer-Präsident Dr. Reimund Neugebauer haben zusammen mit dem Institutsleiter in Kassel Dr. Clemens Hoffmann den ersten Spatenstich für das neue Haus getan.

2020 soll dann das vierte Fraunhofer-Institut in Hessen fertig sein und 320 Mitarbeiter beherbergen. 60 Millionen Euro lassen sich Bund und Land das neue Haus kosten. Und Fraunhofer-Chef Neugebauer lobte Bouffier: „Hessen ist für Fraunhofer ein hochinteressanter Standort geworden. Bei Ihnen gilt noch ein Handschlag. Das macht die Zusammenarbeit einfach und hocheffizient.“ Neugebauer betonte: „Wenn bei uns eine Milliarde Euro investiert werden, entsteht dadurch eine Wertschöpfung von 18 Milliarden Euro. Das ist einmalig.“ Viel Lob ernteten die Mitarbeiter in Kassel von ihrem Präsidenten: „Die Kasseler Fraunhofer-Forscher haben sich als zentrale Spieler der Energieforschung in Deutschland und in der Fraunhofer- Gesellschaft etabliert.

Das Institut hat sich auch durch die wohlwollende Unterstützung des Landes Hessen und die guten Standortbedingungen in der Energieforschung zu einem etablierten und wichtigen Ansprechpartner für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt.“ Ministerpräsident Volker Bouffier betonte, dass es die Aufgabe der Politik sei, Ziele zu formulieren, Rahmenbedingungen zu schaffen. „Die Umsetzung müssen die machen, die sich damit auskennen“, so Bouffier weiter. Und mit Fraunhofer habe er sehr gute Erfahrungen gemacht.

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