Ab Freitag: Kasseler Hugenottenhaus wird wieder zum Kunst-Mekka

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Kunst-Paradies: Das Kasseler Künstler- und Kuratoren-Paar Lutz und Silvia Freyer habt noch mehr Räume, wie zur documenta begehbar gemacht.
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Hugenottenhaus, Ausstellung freie Zimmer
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Kunst von documenta-Teilnehmer Thomas Schütte. Die Figurengruppe "Die Fremden" ziert noch heute das SinnLeffers-Gebäude am Freidrichsplatz. Für die Schau im Hugenottenhaus hat der Bildhauer ebenfalls ein Außenkunstwerk beigetragen.
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Hugenottenhaus, Ausstellung freie Zimmer
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Hugenottenhaus, Ausstellung freie Zimmer
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Hugenottenhaus, Ausstellung freie Zimmer
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Hugenottenhaus, Ausstellung freie Zimmer
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Hugenottenhaus, Ausstellung freie Zimmer

Während der documenta 13 war das Hugenottenhaus der absolute Hot Spot. Ab Freitag sind sogar noch mehr Kunsträume geöffnet, als bei der Weltkunstschau

Kassel. Er hat Löcher durch Decken gebohrt, Böden geflickt, alte Räume wieder begehbar gemacht – und viel Taubendreck entfernt. Die Arbeitsstunden, die er und seine Frau Silvia im Hugenottenhaus geleistet haben, hat er längst aufgehört zu zählen. „Seit letztem Jahr sind wir hier dran“, erzählt Künstler und Kurator Lutz Freyer.

Zur documenta 13 im Jahr 2012 war das Hugenottenhaus ein besonderer Ausstellungsort. Und für viele Besucher sogar der absolute Hot Spot! Der abgeranzte und verfallene Charme des leerstehenden Gebäudes hatte etwas magisches. Doch nach der documenta herrschte, wie in den Jahren zuvor, wieder Leerstand in der Ruine. Doch nun zieht mit der Ausstellung „Freie Zimmer“ wieder frisches Leben in der Friedrichsstraße 25 ein. Und das beste ist: Auch künftig soll das Haus, das von einem Kasseler Unternehmer gekauft wurde, ein permanenter Kunstort bleiben. Damit alles bis zum 3. Mai glänzt, hat das Kasseler Künstler- und Kuratoren-Paar Lutz und Silvia Freyer (kuratierten 2015 bereits die Ausstellung „neue enden“ im Kasseler Kunstverein im Museum Fridericianum) mit ihren Helfern noch einiges zu tun. Dennoch nahmen sie sich Zeit, um uns schon einen exklusiven Einblick in die Ausstellung zu geben.

Über 50 Künstler zeigen in 24 Räumen Arbeiten, die sie für und in den Räumen geschaffen haben: Mit dabei sind documenta-Teilnehmer wie Thomas Schütte und Norbert Radermacher, Kasseler Akademieprofessoren wie Stefan Demary und Christian Philipp Müller, Biennale Venedig-Teilnehmer wie Thomas Demand, Gregor Schneider und Martin Honert sowie Kasseler Künstler. Zu sehen sein werden Fotografien, Zeichnungen, Installationen, Videos und Skulpturen. Natürlich sind auch Werke von den Kuratoren zu sehen.

Letztes Mal im baufälligen Zustand zu sehen

Das besondere der Schau: Während der Ausstellung ist das Haus nochmal im baufälligen Zustand zu sehen. Nach der Ausstellung wird es saniert. Die Ausstellung wird am Freitag, 3. Mai, um 18 Uhr eröffnet und läuft bis zum 23. Juni. Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag von 11 bis 19 Uhr. Eintrittspreise Erwachsene 6 bis 10 Euro, ermäßigt 4 Euro, Kinder bis 12 Jahre:1 Euro, Familienkarte 10 Euro, Dauerkarte 20 Euro. Weitere Infos zum Programm gibt es auf der Facebookseite „Hugenottenhaus" und auf der Instagramseite "freie_zimmer".

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