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Kein Schildbürgerstreich

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Friedrich-Ebert-Straße: Genervte Anwohner protestieren gegen „Strullern und Brechen“

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1 / 3Neues Straßenschild. Damit wollen die Anwohner auf die Missstände aufmerksam machen. © Schaumlöffel
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2 / 3Neues Straßenschild. Damit wollen die Anwohner auf die Missstände aufmerksam machen. © Schaumlöffel
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3 / 3Neues Straßenschild. Damit wollen die Anwohner auf die Missstände aufmerksam machen. © Schaumlöffel

Kassel. Die Anwohner in der Friedrich-Ebert-Straße sind genervt. Vor allem diejenigen, die zwischen den Hausnummern 61 und 66 wohnen. Weiterhin wird dort nachts laut gefeiert. Doch allein beim Feiern bleibt es nicht. Es wird in Ecken und an Hauswände gepisst und es wird gekotzt. Außerdem sieht man Kiffer und wie Drogendealer ihre Waren verkaufen. Mittelpunkt der „Szene“ ist der „Platz der 11 Frauen“.

Die Stadt Kassel kennt die Zustände dort, auch der EXTRA TIP hat mehrfach über die Probleme berichtet, zuletzt am 27. Februar. „Müll, Lärm und zunehmende Kriminalität im Vorderen‘ Westen: ‘So einen Sommer wollen wir nicht nochmal“‘, titelten wir damals.

Jetzt haben Anwohner – um erneut auf die unhaltbaren Zustände aufmerksam zu machen – ein selbstgebasteltes Straßenschild an der Rückseite des Hauses mit der Nummer 61 angebracht (Ecke Westendstraße). „Struller-Brech-Gasse“ nennen die Anwohner jetzt selbst – mit bitterem ironischen Beigeschmack – die kleine Gasse (offiziell Friedrich-Ebert-Straße), die von der Westendstraße am „Platz der 11 Frauen“ vorbei bis zur Westerburgstraße führt. Es ist ein weiterer verzweifelter Hilferuf, um auf die dramatische Lage in diesem Bereich der „Fritze“ aufmerksam zu machen. Man darf gespannt sein, wie es jetzt weitergeht.

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