Froschkönig und Glühweinduft: Kasseler Märchenweihnachtsmarkt startet am 22. November

Kasseler Märchenweihnachtsmarkt
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Der Kasseler Märchenweihnachtsmarkt startet am 22. November und geht bis zum 23. Dezember.

Der große Tannenbaum auf dem Königsplatz steht schon - auch die ersten Buden und Stände werden bereits aufgebaut: Untrügliche Anzeichen dafür, dass Kassel sich nach coronabedingter Pause endlich wieder auf seinen einzigartigen Märchenweihnachtsmarkt freuen kann. Am 22. November geht’s los!

Kassel Allerdings sorgte der 14-Meter hohe Tannenbaum vorab bei vielen für ein Schmunzeln. Die gespendete Fichte ist für manche Kasseler ein bisschen zu kahl. Im Internet wurde dementsprechend viel diskutiert und über den Baum gemeckert.

Angesichts der anhaltend hohen Corona-Neuinfektionen appelliert Oberbürgermeister Christian Geselle an das Verantwortungsbewusstsein von Schaustellern und Gästen, die jeweils geltenden Regelungen zum Infektionsschutz zu beachten und einzuhalten.

Beim weihnachtlichen Treiben in der Innenstadt habe der Gesundheitsschutz der Menschen nach wie vor größte Priorität, sagte Ordnungs- und Sicherheitsdezernent Dirk Stochla. Bei den Vorbereitungen sei der Veranstalter Kassel Marketing im ständigen Austausch mit den zuständigen Sicherheitsbehörden gewesen.

Mehr Platz zwischen den einzelnen Buden

Coronabedingt gelten auf dem Kasseler Märchenweihnachtsmarkt eine Reihe von Hygiene- und Infektionsschutzregeln, um eine Weiterverbreitung des Covid-19-Virus zu verhindern. So sollte immer ein Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Besucherinnen und Besuchern eingehalten werden. Wo dies nicht möglich ist, muss eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Hierzu werden die Gäste bei Bedarf auch aktiv aufgefordert. Einzelne Veranstaltungsbereiche wie beispielsweise der Märchenwald neben dem Kaufhaus Sinn werden dieses Jahr großzügiger gestaltet, um den Besuchern mehr Platz zu bieten und so die Abstände besser einzuhalten. 

Zudem wurde mit der KVG vereinbart, dass der Straßenbahnverkehr in diesem Jahr während des Märchenweihnachtsmarktes nicht nur wie üblich an den Samstagen (von 15 bis 21.30 Uhr) und Sonntagen (von 15 bis 20 Uhr) planmäßig aus der Oberen Königsstraße herausgenommen werde, sondern nun jeweils auch schon freitags von 18 bis 21.30 Uhr, erklärte Stadtrat Stochla. „Auch hierdurch wird für die Menschen an den erfahrungsgemäß besucherstärksten Veranstaltungstagen mehr Platz geschaffen“. 

In Gastronomiebetrieben, die sich in geschlossenen Gebäuden bzw. Bereichen befinden, wie die Almhütte auf dem Königsplatz und dem GRIMMS auf dem Friedrichsplatz sowie die Gastronomiehütten Beinhorn, Ruppert und Nier, gilt außerdem die 2G-Regelung. Der Zutritt ist also nur für Genesene und vollständig Geimpfte erlaubt.

Die jeweils aktuellen Regelungen zum Infektionsschutz werden auf Infotafeln rund um den Weihnachtsmarkt sowie auf der Website weihnachtsmarkt-kassel.de veröffentlicht.  

Auf dem Friedrichsplatz kann man auch in diesem Jahr wieder im Riesenrad seine Runden drehen und das festliche Lichtermeer von oben bestaunen, während aus dem lauschigen Märchenwald der Duft von heißem Glühwein aufsteigt. Auch das GRIMMS von Starkoch Christoph Brand ist wieder mit von der Partie. 

Natürlich wieder mit dabei: die 70 Meter lange Eisrutsche auf der Treppenstraße. Ein echter „Klassiker“ dagegen ist die große Weihnachtspyramide auf dem Königsplatz. Hier steht auch die Königs-Alm, in der deftige Spezialitäten für vorweihnachtliche Momente sorgen.

Erst 2019 sei Kassel beim Wettbewerb ‚Best Christmas City‘ zur schönsten Weihnachtsstadt Deutschlands in der Kategorie ‚Städte ab 100.000 Einwohner‘ gewählt worden, erinnert der Geschäftsführer der Kassel Marketing GmbH, Andreas Bilo. „Umso mehr freuen wir uns nun darauf, in diesem Jahr wieder Gäste aus Nah und Fern mit einer ganz besonderen vorweihnachtlichen Atmosphäre verzaubern zu können.“

Der Kasseler Märchenweihnachtsmarkt hat vom 22. November bis zum 23. Dezember täglich von 11 bis 20 Uhr (Gastronomie bis 22 Uhr) geöffnet.

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