GdP-Stern für den "letzten Bullen" Henning Baum

Die beiden Geehrten - Jörg Bruchmöller (ehemaliger Landesvorsitzender GdP Hessen) und Schauspieler Henning Baum mit Stefan Rüppel (GdP-Vorsitzender Kreisgruppe Kassel, li) und Lars Elsebach (stellv. GDP- Bezirksvorsitzender, re.). Foto: Soremski
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Die beiden Geehrten - Jörg Bruchmöller (ehemaliger Landesvorsitzender GdP Hessen) und Schauspieler Henning Baum mit Stefan Rüppel (GdP-Vorsitzender Kreisgruppe Kassel, li) und Lars Elsebach (stellv. GDP- Bezirksvorsitzender, re.). Foto: Soremski

Er kam, sprach und begeisterte: Schauspieler Henning Baum (Sat1-Serie "Der letzte Bulle") bekam von der Gewerkschaft der Polizei den Stern verliehen.

Kassel.  Auch die ganz harten Kerle haben manchmal mit den kleinsten Alltagsproblemen zu kämpfen. Henning Baum ist so einer: In der Sat1-Serie " Der letzte Bulle” – und im richtigen Leben. "Hat wohl jemand Nadel und Faden für mich”  bat er in dröhnendem Bass unter dem blonden Vollbart hervor. Nachdem er sein Reise-Outfit gegen feinen Zwirn getauscht hatte, war ihm ein Sakko-Knopf abhanden gekommen.

"Polizei, Dein Freund und Helfer”,  wurde  dann im Fahnenraum des Polizeipräsidiums Kassel vorbildlich umgesetzt. Dorthin war der kernige Hauptdarsteller der TV-Serie heute nachmittag gereist, um den GdP-Stern entgegenzunehmen.

"Für seine Verdienste um das Ansehen der Polizei in der Öffentlichkeit” – so die offizielle Begründung – reihte ihn die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in die Gruppe der Preisträger ein. Vor ihm erhielten  unter anderem Moderator Rudi Cerne, "Tatort”-Schauspielerin Ulrike Folkerts und der frühere Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) sowie die Schauspieler Jan Fedder, Iris Berben und Evelyn Hamann den GdP-Stern. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre vergeben. Ebenfalls mit dem GdP-Stern geehrt wurde der ehemalige Landesvorsitzende der GdP Hessen, Jörg Bruchmüller.Nach der Pressekonferenz zog der Tross mit "falschem” und echten Polizisten weiter gen Rathaus, wo Henning Baum Autogrammwünsche von 18 bis 19 Uhr erfüllt, bevor im Bürgersaal der offizielle Teil der Preisverleihung  ansteht.Und eine Frage konnte sich Polizeipräsident Eckhard Sauer am Rande der Pressekonferent dann doch nicht verkneifen: Warum die Präsidenten in den TV-Krimis immer so schlecht wegkämen? "Dramaturgische Gründe. Weil sie ein politisches Amt  bekleiden – und nicht immer Erfahrungen aus dem Polizeidienst mitbringen.” erklärte Baum den Konflikt. Das sei in Kassel ja nun ganz anders, unterstrich Eckhard Sauer, der im Alter von 18 Jahren in den Polizeidienst eintrat.

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