Gefährliches Fahrzeuggespann auf der A49 gestoppt: Fahrer war ohne Fahrerlaubnis unterwegs

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Ein auffälliges und zugleich gefährliches Fahrzeuggespann geriet am Donnerstagnachmittag auf der A 49 ins Visier einer Streife.

Kassel. Den Beamten, die mit Motorrädern unterwegs waren, fiel das Gespann gegen 15 Uhr aufgrund der unsicheren Fahrweise auf. Sie stoppten den Mercedes Vaneo, der auf dem angekuppelten Anhänger einen abgemeldeten Mercedes Kombi geladen hatte, in Höhe der Anschlussstelle Kassel-Waldau.

Der 37-jährige Fahrer des Gespanns aus Bad Wildungen legte den Polizisten seinen Führerschein der Klasse B und die Papiere für den Mercedes sowie den Anhänger vor. Die Streife stellte allerdings fest, dass der Führerschein der Klasse B für das Führen des Fahrzeuggespanns nicht ausreichend ist, da die zulässige Gesamtmasse des Zugfahrzeugs (1.980kg) und des Anhängers (2.000kg) die zulässige Gesamtmasse von 3.500kg überschreitet. Für diese Kombination hätte der Mercedesfahrer einen Führerschein der Klasse BE benötigt, den er nicht vorweisen konnte.

Zudem überschritt der 37-Jährige bei seiner Fahrt die für den Vaneo erlaubte Anhängelast um fast 100%, möglicherweise liegt hierin die Ursache für die auffällige Fahrweise. Die gebremste Anhängelast für den Mercedes beträgt 1.000kg, der Anhänger mit dem geladenen Kombi wies aber eine Gesamtmasse von knapp 2.000kg auf. Die Fahrt endete wegen der festgestellten Verstöße nach der Kontrolle für den Fahrer.

Er muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und einer Ordnungswidrigkeit wegen der überschrittenen Anhängelast verantworten.

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