Gegen die Fluten

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Baunatal/Schauenburg. 705.000 Euro erhielt Baunatal zum Hochwasserschutz, übergeben durch Staatsministerin Priska Hinz.

Baunatal/Schauenburg. Große Freude bei Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub: Er konnte jetzt einen Förderbescheid für Hochwasserschutzmaßnahmen aus den Händen von Staatsministerin Priska Hinz entgegen nehmen.Mit 705.000 Euro unterstützt das Land die Planungen des Verbands für Abwasserbeseitigung und Hochwasserschutz Baunatal/Schauenburg (VAH). "Damit erhalten wir die erneute Anerkennung für das weitsichtige Planen und die erfolgreiche Kombination aus großen Projekten und lokalen Maßnahmen", so Bürgermeister Schaub, der gleichzeitig Verbandsvorsteher ist."Die Maßnahmen zum Hochwasserschutz an der Bauna erfolgen seit fast 20 Jahren nach einem naturverträglichen Konzept", freute sich Umweltministerin Priska Hinz anlässlich der Übergabe des Förderbescheides an den Verband.Die Bauna, die im Hohen Habichtswald entspringt und in der Fulda mündet, hat mit 17 km Länge ein Einzugsgebiet von rund 50 km², von dem etwa ein Viertel besiedelte Fläche ist.In diesem Gebiet liegen auch die Gemeinden Baunatal und Schauenburg. Sie beschlossen, den Hochwasserschutz zu stärken, nachdem 1992 eine Jahrhundertflut für großen Schaden gesorgt hatte. "Hochwasser kann schnell und unerwartet kommen und dabei ganze Gebiete und Existenzen zerstören. Ein funktionierender Hochwasserschutz ist unerlässlich", so die Ministerin. An der Bauna ist dafür der VAH zuständig, der seit beinahe 20 Jahren kontinuierlich an dem Konzept zum Schutz der Anwohner gearbeitet hat. Drei Hochwasserrückhaltebecken wurden bereits errichtet, ein weiteres ist in Planung. Die Gesamtkosten des jetzigen Projektes von rund 1.150.000 Euro werden dabei zu 60 Prozent durch die Förderung des Landes mit rund 705.000 Euro gedeckt und sind damit konsequente Fortsetzung der Investitionen des Landes zum Hochwasserschutz in Hessen.

Hochwasserschutz in Guntershausen

Der erste Spatenstich für den Hochwasserschutz in Guntershausen fand am 14. Juni 2014 statt und markierte den Beginn der Arbeiten an verschiedenen Stellen des Bauna-Verlaufes auf einer Länge von insgesamt einem Kilometer. Engstellen im Fluss werden durch Neugestaltung und Abriss einzelner Brücken sowie die Abtragung der Uferböschung ausgeweitet. Auch die Erhöhung von Ufermauern sowie weitere Bau-Maßnahmen sollen gegen Hochwasser wappnen. Die gesamten Bauarbeiten werden voraussichtlich im Frühjahr 2015 fertiggestellt sein.Es kann nie einen absoluten Schutz gegen Hochwasser geben, aber es ist wichtig Maßnahmen zu ergreifen, die einen großen Schaden verhindern können.

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