0:0 gegen Tabellenvorletzten: KSV Hessen mit Glück im Grottenkick

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Mit dem fünften torlosen Heimauftritt in Folge und dem siebten Saisonspiel ohne Sieg hat der KSV Hessen Kassel einen neuen Tiefpunkt erreicht.

Fußball. Schwach angefangen, stark nachgelassen: Mit dem fünften torlosen Heimauftritt in Folge und dem siebten Saisonspiel ohne Sieg hat der KSV Hessen einen neuen Tiefpunkt erreicht. Vor 1400 Zuschauern kamen die Löwen heute  im Auestadion nicht über ein 0:0 gegen den Tabellenvorletzten Bahlinger SC hinaus. Mussten nach einer starken zweiten Halbzeit der Gäste  gar froh sein, nicht als Verlierer vom Platz schleichen zu müssen. Die Pfiffe und Buh-Rufe nach dem Schlusspfiff müssen schmerzhaft genug gewesen sein."Wir sind eigentlich ganz gut ins Spiel gekommen”, befand KSV-Trainer Matthias Mink, der bei seiner Startelf dem jungen Nael Najjer den Vorzug gegen Tobias Damm gegeben hatte. Doch die Maßnahme verpuffte – so wie die guten Vorsätze. "Da kommen Unmutsbekundungen von Außen in Bezug auf Tempo und das Spiel nach vorne, da will die Mannschaft dann was Besonderes machen – und schon kippt das Spiel nach 20 Minuten”, sagte Matthias Mink.

"In der zweiten Halbzeit haben wir dann nicht nur den Faden, sondern auch die Nerven verloren.” Heißt: Den wenigen Tor-Möglichkeiten von Comvalius (7. Minute) und  Pepic (8.  Minute) aus Halbzeit eins ließen zwar Feigenspan (62.) und der eingewechselte Damm (72.) auch im zweiten Durchgang Chancen folgen. Sie wurden aber kläglich versiebt.

Zudem hatte Bahlingen dank des sichtbar größeren Willens da schon längst mehr Spielanteile erkämpft. "Der Gegner hat ein gutes Zweikampfspiel gezeigt, an dem wir zu knabbern hatten”, analysierte Mink nach der Partie.  Und es roch stark nach einem Tor für die Gäste, nachdem diese im ersten Durchgang nur einen halben Schuss aufs Tor zu verzeichnen hatten.  Häringer (50.) und  Wehrle (81., 89.) gelang es jedoch nicht, den Kasseler Keeper Kevin Rauhut zu überwinden. "Den Punkt haben wir uns mit großer Leidenschaft verdient”, beglückwünschte Bahlingens Trainer Milorad Pilipovic seine Mannen zu ihrer  Leistung. "So wie wir uns verkauft haben, war es  ein Punktgewinn heute – mit dem Ergebnis muss ich zufrieden sein, mit der Art und Weise jedoch nicht”,  klang Schärfe in Minks Analyse durch.  Und die Hoffnung, dass man sich als Außenseiter in den nächsten beiden Spielen leichter tut.

Fotos: Soremski

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