"Wo geht's lang?": Chaos am "Großen Kreisel" hat sich nicht verändert

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Sorgt auch heute noch für einige Fragezeichen bei ungeübten Autofahrern: Der „Große Kreisel“ auf dem Platz der Deutschen Einheit.

Damals wie heute: Bereits vor 25 Jahren sorgte der "Große Kreisel" für Unsicherheiten im Kasseler Stadtverkehr.

Kassel. Schon vor 25 Jahren war der „Große Kreisel“ am Platz der Deutschen Einheit eine der unfallträchtigsten Stellen Kassels. In dem mehrspurigen Kreisel gab es damals zeitweise keine Fahrbahnmarkierungen – was den ohnehin problematischen Verkehrsknotenpunkt vorübergehend zu einer Art „rechtsfreiem Raum“ machte, wie Thomas Senn zu der Zeit titelte. Die fehlenden Linien sorgen nicht nur beim Abbiegen für zusätzliche Verwirrung, sondern auch beim Einordnen in die vier Fahrspuren.

1992 wurde der „Große Kreisel“ ohne Fahrbahnmarkierungen zum Problem.

Mittlerweile gibt es im „Großen Kreisel“ auf der Leipziger Straße ausreichend Markierungen und Ampeln, die den Verkehr regeln sollen – für viele Autofahrer ist er aber immer noch ein schwieriges Pflaster. Regelmäßig passieren hier Unfälle aufgrund von Unsicherheiten. Erst vor einigen Wochen wurde ein als der „Kreisel-Crasher“ bekannt gewordener 34-Jähriger zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt, weil er die Unsicherheit im „Großen Kreisel“ ausnutzte und mutwillig drei Unfälle provozierte, um Versicherungsgelder zu erschleichen.

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