"Geldwäsche im Hugenottenhaus": Kasseler Kunstschau eröffnet

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Für viele Besucher der documenta 13 war das Kasseler Hugenottenhaus der Lieblingsort. Und das wird wohl auch in diesem Sommer so sein. Denn neben der Kunst locken ein großer Kulturgarten und die neue Cafe-Bar Perle 2 Gäste aus nah und fern.

Kassel. Diese Schau ist viel mehr als nur Kunst! Und der Kasseler Künstler Stephan von Borstel liefert sogar "Kunst auf Rezept". So der Name seiner Installation, die an die Bedeutung des einstigen französischen Hospitals erinnert,  das sich bis zur Zerstörung im zweiten Weltkrieg in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hugenottenhaus befand.

Für viele Besucher der documenta 13 war das Hugenottenhaus der Lieblingsort. Und das wird wohl auch in diesem Sommer so sein. Denn die Kuratorenfamile Lutz, Silvia und Maren Freyer haben dort zusammen mit Investor Udo Wendland und ihrem Team eine wahre Kunst- und Kulturoase geschaffen.

Am Freitag eröffnete die Ausstellung "Bewegte Zimmer" in der Friedrichsstraße 25 ihre Türen. Sie zeigt Werke von 15 lokalen und nationalen Künstlern. Bietet viele Workshops wie etwa zum Thema "Geldwäsche". Und die neue Cafe-Bar "Perle 2" und die "Kunstzone" im Garten laden zum Verweilen ein.

"Wegen der Corona-Pandemie müssen wir die Besucher- und Teilnehmerzahl  natürlich begrenzen. Wenn es aber zu Warteschlangen kommt,  könnten Besucher im neu gestalteten Garten die Zeit verbringen", berichtet Lutz Freyer.

Verschiedene holzbeplankte Plattformen und Sitzgelegenheiten laden dort zum Verweilen ein. Kleine Konzerte und Veranstaltungen werden ebenfalls dort stattfinden. Die Kunstschau läuft dies Jahr unter dem Namen bewegte Zimmer. „Kunst bewegt doch immer. Und das sogar gleich zweierlei: Zum einen bewege ich die Kunst, wenn ich sie im Raum aufstelle und zum anderen bewegt sie mich, wenn ich sie betrachte. Sie bewegt uns und macht etwas mit uns. Deswegen haben wir die Ausstellung diesmal bewegte Zimmer genannt.“

Die Eröffnung wurde digital aufgezeichnet und ist unter www.artort.tv online gestellt. Die Ausstellung läuft bis Sonntag, 27. September.

 Eintrittspreise: Erwachsene 6 bis 10 €, Dauerkarte 24 €, Ermäßigung auf Anfrage. Weitere Infos gibt es unter der Facebook und Instagram-Seite vom Hugenottenhaus.

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