Gemeinsam stark für die Bewohner

Petra Suchanek (links) und Silke Heinicke arbeiten im AWO-Altenzentrum Niestetal.
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Petra Suchanek (links) und Silke Heinicke arbeiten im AWO-Altenzentrum Niestetal.

Das Team des AWO-Altenzentrums Niestetal ist in der Corona-Krise noch näher zusammengerückt

Was wäre, wenn mein Angehöriger in einer Pflegeeinrichtung leben würde und ich ihn nicht besuchen könnte? Diese Frage hat sich Miriam Sparr, Einrichtungsleiterin des AWO-Altenzentrums Niestetal, in den vergangenen Monaten oft gestellt. Genau deshalb war es ihr so wichtig, während der Corona-Zeit engen Kontakt zu den Familien der Bewohner zu halten: „Ich habe begonnen, Briefe an die Angehörigen zu schreiben, damit sie immer gut informiert sind", erzählt sie. Auch Fotos wurden verschickt und dank Videotelefonie konnten die Senioren sich ihren Liebsten ganz nah fühlen. Kleine Dinge, die in der Krise sehr viel bedeutet haben.

Ein Lächeln schenken, auch in Krisenzeiten 

Die Mitarbeiter der AWO-Pflegeeinrichtungen sind während der Corona-Pandemie besonders gefordert. Ihr gemeinsames Ziel: Infektionen vermeiden und den Bewohnern Sicherheit geben, ihnen Aufmerksamkeit und ein Lächeln schenken - auch, wenn die Sehnsucht nach den Liebsten während des wochenlangen Besuchsverbots groß war. „Die Senioren bedanken sich fast täglich bei uns", erzählt Betreuungskraft Petra Suchanek, der diese positiven Rückmeldungen viel bedeuten. Ihr sei es wichtig, dass sich die Bewohner in der Einrichtung wohlfühlen.

Herausforderungen gemeinsam meistern 

„Es war und ist eine besondere Zeit für uns alle", sagt Miriam Sparr. Eine Zeit, die ein großes Maß an Organisation erforderte. Und eine Zeit, die das gesamte Team sehr zusammengeschweißt hat. So empfindet das auch Pflegefachkraft Silke Heinicke: „Wir haben uns gegenseitig unterstützt und aufgebaut." Und dann sind da noch die vielen schönen Erlebnisse, die den Mitarbeitern trotz der ungewöhnlichen Situation im Gedächtnis geblieben sind. Zum Beispiel ein Musikquiz, bei dem getanzt und gesungen wurde. „Es war unbeschreiblich schön", erinnert sich Silke Heinicke.

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