Generationenübergreifendes Miteinander: Quartier in Baunatal ist vorbildlich

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Sind stolz auf ihr Pflanzprojekt: die AWO-Bewohner des Quartiers mit den Kindern der Kita Birkenallee.
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Die Kinder der Kita Birkenallee zeigen stolz ihre Ernte. Es ist geplant, die Pflanzkisten auszubauen und so noch vielfältiger anbauen zu können.
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AWO-Quartiersmanagerin Bianka Pötter mit Anni Striehlke an den Pflanzkisten.
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Magret Lück und Inge Wilhelmi haben in ihrem Beet Paprika, Radieschen und Petunien angepflanzt.
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Das Baunataler Quartier 'Am Stadtpark' ist ein Beispiel für gelebte Inklusion. Hier leben und genießen Jung und Alt ihre gemeinsame Zeit.

Baunatal. Ein reges Gewusel herrscht bei den sechs großen Pflanzkästen, die in der Mitte des offenen Gartens im Quartier ‘Am Stadtpark’ stehen. Es ist Erntezeit und die Freude über Tomaten, Gurken und Zucchini ist groß.

Das besondere an der Aufzucht des Gemüses: Es wird gemeinsam von den älteren AWO-Quartiersbewohnern und den Kindern des städtischen Kindergartens Birkenallee gehegt und gepflegt. Am Stadtpark in Baunatal wird das Miteinander nämlich generationsübergreifend gelebt und profitieren können davon alle. Die älteren Baunataler, die unmittelbar aus dem Quartier stammen und von der AWO im Service Betreutes Wohnen, in der Tagespflege oder Wohngemeinschaften untergebracht sind, können mit den Kindern ganz unbefangen plaudern und blühen auf. Und auch die Jungen und Mädchen aus der Kita haben viel Spaß mit den Senioren, mit denen regelmäßig gebacken, in der Waldstätte gekocht oder ins Theater gegangen wird. Auch Besuche auf dem Kartoffelacker, anschließendes Basteln mit Kartoffeldruck und Vorlesestunden kommen bei allen Beteiligten sehr gut an.

„Was wir hier sehen, ist gelebte Inklusion. Ältere und Jüngere gestalten sich einen Lebensraum, haben Spaß miteinander und lernen auch voneinander“, freut sich Stefan Eigenbrodt, der AWO-Heimleiter ‘Am Goldacker’. So werden die Kleinen der U3-Kita am oberhalb gelegenen AWO-Heim regelmäßig von Bewohnern aus dem Quartier abgeholt und zum Sport gebracht. Pärchenweise marschieren so Alt und Jung sicher über die Straßen und zur nahegelegen Sportstätte oder in den Park. Ein Ehrenamt, welches unbezahlbar ist. Und auch sonst hilft man sich. Nachbarschaftshelfer schauen nach Bewohnern, sind beim Einkauf behilflich, geben Sicherheit und eine Schach- und sogar eine Smartphonegruppe haben sich daraus schon gebildet. Auch Quartiersmanagerin Bianka Pötter ist von der jahrelangen Kooperation mit dem Kindergarten und dem Untereinander begeistert: „Jeder profitiert von den anderen, Projekte und Themen entwickeln sich gemeinsam und das Pflanzprojekt findet so viel Anklang, dass wir planen, sechs weitere Kästen aufzustellen.“ Auch für 2018 sind schon tolle Aktionen mit den Kindergartenkindern geplant. Zur großen Freude aller Beteiligten.

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