Geplante Demo am 20. Juli: Kasseler Bündnis will Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen

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Kundgebung "Gemeinsam gegen rechten Terror": Schon im Juni gingen rund 10.000 Kasseler auf die Straße und setzten ein Zeichen gegen rechte Gewalt.

Nach dem Mord an Regierungspräsident Walter Lübcke planen Rechtsextreme eine Demo in Kassel. Die Stadt Kassel will die Demonstration verbieten, ein Bündnis sich den Rechtsextremen entgegenstellen.

Kassel. Die Partei "Die Rechte" hatte zu einer Demonstration unter dem Motto „Gegen Pressehetze, Verleumdung und Maulkorbfantasien“ am kommenden Samstag, 20. Juli aufgerufen - also dem Tag, an dem sich das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler zum 75. Mal jährt.

Die Stadt Kassel hat die Demonstration verboten, jetzt muss das Verwaltungsgericht entscheiden, ob die Demo tatsächlich stattfindet. Das Kasseler Bündnis gegen Rechts will sich den Neonazis entgegenstellen und ruft zu einer Gegendemo auf.

"Wir werden nicht zulassen, dass Neonazis und Faschist*innen einen Aufmarsch in Kassel durchführen! Ein breites gesellschaftliches Bündnis wird am 20. Juli platz nehmen und zeigen, dass Kassel eine offene und bunte Stadt ist und uns den Rechten entschlossen gemeinsam entgegenstellen!", heißt es in einer Mitteilung.

Die geplante Demonstration soll am Samstag um 11 Uhr am Hauptbahnhof beginnen und auch am Regierungspräsidium Kassel entlangführen.

Klare Botschaft: 10.000 Menschen bei "Zusammen stark"-Demo vor Regierungspräsidium Kassel

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