Gerast und gepöbelt: Zeugen von rasanter Fahrt eines schwarzen Sportwagens an der Trompete gesucht

Gerast und gepöbelt: Zeugen von rasanter Fahrt eines schwarzen Sportwagens an der Trompete gesucht
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Nach einer rasanten Fahrt eines 22-Jährigen sucht die Polizei Zeugen.

In einem Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sucht die Kasseler Polizei Zeugen, die die Fahrt eines auffälligen schwarzen Sportwagens am Mittwochnachmittag durch die Kasseler Innenstadt beobachtet haben.

Kassel Ein Autofahrer hatte sich um 14.40 Uhr über den Notruf wegen der auffälligen Fahrweise des Wagens bei der Polizei gemeldet und das Kennzeichen durchgegeben.
Wie er schilderte, war er auf dem Steinweg auf den in Richtung Frankfurter Straße fahrenden Pkw aufmerksam geworden, dessen Fahrer ständig die Spur wechselte, andere Verkehrsteilnehmer anhupte und es eilig zu haben schien. Im weiteren Verlauf soll der Sportwagen an der Kreuzung Frankfurter Straße/ Friedrichsplatz links an dem stehenden Verkehr vorbeigezogen und geradeaus über eine rote Ampel gefahren sein. An der Trompete sei der Mann am Steuer des schwarzen Autos dann ausgestiegen und habe den Fahrer eines Mini angepöbelt, der vor ihm an der roten Ampel stand. Mit rasantem Tempo soll er anschließend seine Fahrt in Richtung Weinberg fortgesetzt haben, wo sich die Spur des Sportwagens zunächst verlor.

Bei der anschließenden Fahndung entdeckte eine Streife des Polizeireviers Nord den Sportwagen etwa eine Stunde später auf der Ihringshäuser Straße und stoppte ihn. Da bei dem 22-jährigen Fahrer aus Kassel der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss berauschender Mittel gefahren war, entnahm ein Arzt auf dem Revier eine Blutprobe bei dem Mann.

Die Beamten der Regionalen Ermittlungsgruppe der Kasseler Polizei führen die weiteren Ermittlungen und bitten weitere Zeugen sowie Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise durch die geschilderte Fahrweise gefährdet wurden, sich zu melden. Insbesondere der unbekannte Fahrer des Mini wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Hinweise werden beim Polizeipräsidium Nordhessen unter Tel. 0561-9100 entgegengenommen.

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