Zum gescheiterten Betrug durch falsche Polizeibeamte: Fahndung mit Phantombild

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Der Unbekannte war am Dienstag, dem 19. Februar 2019, in einem Wohngebiet zwischen Druseltalstraße und Baunsbergstraße in Kassel erschienen.

Mit der Masche "falsche Polizeibeamte" versuchten Betrüger im Februar vergeblich ein Kasseler Ehepaar reinzulegen.

Kassel. Die Senioren, die bereits ihr gesamtes Hab und Gut im Wert von 70.000 Euro bereitgestellt hatten, durchschauten die Betrüger glücklicherweise noch im letzten Moment und verweigerten die Herausgabe ihrer Wertsachen an einen bei ihnen zur Abholung erschienen Unbekannten.

Zu diesem Täter liegt nun ein Phantombild vor, das Spezialisten des Hessischen Landeskriminalamtes gemeinsam mit den Zeugen erstellten. Mit der Veröffentlichung dieses Bildes erhoffen sich die zuständigen Ermittler der Kasseler Kripo, die Straftaten zum Nachteil älterer Menschen bearbeiten, nun, Hinweise auf die Identität des Mannes aus der Bevölkerung zu bekommen. Hinweise nimmt die Kasseler Polizei unter Tel. 0561 - 9100 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Der Unbekannte war am Dienstag, dem 19. Februar 2019, zwischen 14.30 und 15.30 Uhr zum Abholen der Wertsachen bei den Senioren in einem Wohngebiet zwischen Druseltalstraße und Baunsbergstraße in Kassel erschienen. Zuvor hatten die Betrüger, die sich als Polizisten ausgaben, das Ehepaar am Telefon in mehreren Anrufen so mürbe gemacht, dass diese ihre gesamten, bei der Bank deponierten Wertsachen abholten. Angeblich sei das Hab und Gut bei der Bank aktuell nicht sicher, so die angeblichen Polizisten. Glücklicherweise hatten die Senioren ihre Wertsachen dann aber nach aufkommenden Zweifeln doch nicht an den bei ihnen erschienen Mann, der die Sachen in angeblich sichere Verwahrung nehmen wollte, herausgegeben. Auch ein weiterer, darauffolgender Anruf der Täter, in dem erheblicher Druck auf das Ehepaar ausgeübt wurde, und ein zweiter Besuch des "Abholers" ließ die Senioren nicht einknicken. Der Täter musste mit leeren Händen davonziehen. Die Wertsachen konnten später in Begleitung zweier echter Polizisten wieder zur Bank gebracht werden.

Den auf dem Phantombild zu sehenden Unbekannten beschrieb das Ehepaar als einen etwa 35 bis 40 Jahre alten Mann von muskulöser Statur und einer Größe von 1,67 Meter. Er soll eine mitteleuropäisches Äußeres, nur sehr kurze Haare, fast glatzenähnlich, haben und akzentfrei Deutsch sprechen. Zur Tatzeit trug er eine graue Stoffhose sowie einen dunkelblauen Blouson mit einem Schriftzug auf der linken Brustseite. Besonders auffällig sei an ihm der weiße Spitzbart am Kinn und eine Falte an der rechten Wange gewesen.

Hinweise an die Ermittler werden unter Tel. 0561 - 9100 erbeten.

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