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Gespräche mit Asklepios laufen: GNH will Melsunger Krankenhaus übernehmen

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Eine entsprechende Absichtserklärung wurde von der GNH, dem Schwalm-Eder-Kreis und Asklepios unterzeichnet
Eine entsprechende Absichtserklärung wurde von der GNH, dem Schwalm-Eder-Kreis und Asklepios unterzeichnet © Foto: Archiv

Dr. Dagmar Federwisch, Regionalgeschäftsführerin der Asklepios Kliniken Nordhessen sieht in der Wiederaufnahme der Gespräche zur Übertragung des Melsunger Krankenhauses an die GNH die Möglichkeit, die Hängepartei für die Melsunger Mitarbeiter kurzfristig zu beenden

Kassel/Melsungen. Die Stadt Kassel mit ihrer Gesundheit Nordhessen Holding AG (GNH) und der Schwalm-Eder-Kreis planen gemeinsam die Übernahme und den Weiterbetrieb des Asklepios Klinikums Melsungen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde von der GNH, dem Schwalm-Eder-Kreis und Asklepios unterzeichnet. Mit der Integration in die GNH der Stadt Kassel sollen die wohnortnahe Versorgung sichergestellt und Arbeitsplätze erhalten werden.

„Mit dem Klinikum Kassel, dem Krankenhaus Bad Arolsen, dem Medizinischen Versorgungszentrum sowie ihren weiteren Einrichtungen deckt die GNH das gesamte Spektrum einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung ab – von der Maximal- und Spezialversorgung über die Grund- und Regelversorgung bis hin zu ambulanten Angeboten“, so Christian Geselle, Oberbürgermeister der Stadt Kassel und GNH-Aufsichtsratsvorsitzender. „Mit der geplanten Neuausrichtung und dem Betrieb der Klinik durch unsere GNH ist eine nachhaltige wohnortnahe medizinische Versorgung auch für die Region Melsungen gewährleistet.“

Winfried Becker, Landrat des Schwalm-Eder-Kreises, und Jürgen Kaufmann, Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent sprechen sich ebenfalls für eine Übernahme durch die GNH der Stadt Kassel aus: „Mit dem Einstieg der GNH in den Betrieb des Melsunger Krankenhauses können wir den Standort erhalten. Gleichzeitig haben wir einen starken regionalen Partner, mit dem wir an den richtigen Stellen investieren können. Besonders freut es uns, dass die Bürgerinnen und Bürger im Schwalm-Eder-Kreis von der engen Verzahnung zu den anderen Standorten der GNH profitieren und wir ihnen die bestmögliche Gesundheitsversorgung anbieten können.“

Dr. Dagmar Federwisch, Regionalgeschäftsführerin der Asklepios Kliniken Nordhessen sieht in der Wiederaufnahme der Gespräche zur Übertragung des Melsunger Krankenhauses an die GNH die Möglichkeit, die Hängepartei für die Melsunger Mitarbeiter kurzfristig zu beenden. „Es ist wichtig, zeitnah die Prüfungen zur Übernahme durchzuführen, um den Klinikmitarbeitern nun endlich eine Zukunftsperspektive zu bieten.“

Die Gesundheit Nordhessen Holding AG (GNH) ist ein regionaler Gesundheitskonzern, der in Nordhessen ein breites medizinisches Leistungsspektrum von der Grundversorgung bis zur Spitzenmedizin bietet. Mit der Bündelung seiner Kompetenzen kann das Unternehmen eine hochwertige medizinische Versorgung und Pflege garantieren. Mittelpunkt der GNH ist das Klinikum Kassel als Maximalversorger und größtes kommunales Krankenhaus Hessens sowie Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg, im Umland stellt das Krankenhaus Bad Arolsen eine wohnortnahe Versorgung sicher. Dazu kommen mehrere Einrichtungen der ambulanten medizinischen Versorgung und Rehabilitation. Die Krankenhäuser der GNH versorgen jährlich an die 57.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Mit über 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und über 440 Ausbildungsplätzen gehört die GNH zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben der Region. In Kooperation mit der University of Southampton bietet die Kassel School of Medicine (KSM) ein bilinguales Medizinstudium für jährlich rund 30 Studierende an.  

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