Großbrand in Kassel-Bettenhausen macht Paar obdachlos

An der Einsatzstelle in der Eichwaldstraße befanden sich zirka 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kassel, mehrerer Feuerwehren aus dem Landkreis Kassel, des Technischen Hilfswerks Hofgeismar, des Rettungsdienstes sowie des Betreuungszuges des Katastrophenschutzes.
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An der Einsatzstelle in der Eichwaldstraße befanden sich zirka 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kassel, mehrerer Feuerwehren aus dem Landkreis Kassel, des Technischen Hilfswerks Hofgeismar, des Rettungsdienstes sowie des Betreuungszuges des Katastrophenschutzes.
An der Einsatzstelle in der Eichwaldstraße befanden sich zirka 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kassel, mehrerer Feuerwehren aus dem Landkreis Kassel, des Technischen Hilfswerks Hofgeismar, des Rettungsdienstes sowie des Betreuungszuges des Katastrophenschutzes.
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An der Einsatzstelle in der Eichwaldstraße befanden sich zirka 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kassel, mehrerer Feuerwehren aus dem Landkreis Kassel, des Technischen Hilfswerks Hofgeismar, des Rettungsdienstes sowie des Betreuungszuges des Katastrophenschutzes.
An der Einsatzstelle in der Eichwaldstraße befanden sich zirka 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kassel, mehrerer Feuerwehren aus dem Landkreis Kassel, des Technischen Hilfswerks Hofgeismar, des Rettungsdienstes sowie des Betreuungszuges des Katastrophenschutzes.
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An der Einsatzstelle in der Eichwaldstraße befanden sich zirka 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kassel, mehrerer Feuerwehren aus dem Landkreis Kassel, des Technischen Hilfswerks Hofgeismar, des Rettungsdienstes sowie des Betreuungszuges des Katastrophenschutzes.
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Das Großfeuer in einem Lager- und Werkstattkomplex im Kasseler Stadtteil Bettenhausen ist seit dem frühen Donnerstagmorgen gelöscht. Die in der Nacht zu Donnerstag evakuierten 30 Anwohner konnten mit Ausnahme eines Paares in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Wohnung des Paares wurde bei dem Feuer in der Eichwaldstraße komplett zerstört. Das Sozialamt der Stadt Kassel kümmerte sich um die Unterbringung des Paares.

Kassel.  Der Brand war am Mittwochgegen 19.30 Uhr ausgebrochen. Zunächst brannte eine Gartenhütte, die Flammen hatten aber schnell auf eine angrenzende Lagerhalle übergegriffen. In der Nacht waren ungefähr 200 Einsatzkräfte aus der Stadt und dem Landkreis vor Ort.

akualisiert 16.25 Uhr

Die Ermittlungen zur Ursache des gestrigen Brandes an der Eichwaldstraße laufen auf Hochtouren. Die Brandermittler des für Brände zuständigen Kommissariats 11 der Kasseler Kripo waren heute mehrere Stunden unmittelbar an der Brandstelle eingesetzt, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Konkrete Hinweise konnten sie dabei nicht erlangen. Die Ermittlungen gehen weiterhin in alle Richtungen.

Die Brandausbruchsstelle konnte bislang nur eingeschränkt lokalisiert werden. Aus den derzeitigen Zeugenbefragungen und Brandspuren am Tatort lässt sich schließen, dass das Feuer im Bereich eines Holzpavillons ausgebrochen ist, in dem am Nachmittag noch Anwohner verweilten. Die erste Meldung über das Feuer erreichte Polizei und Feuerwehr gegen 19.50 Uhr. Zuvor hatten Anwohner versucht, die Flammen mit einem Feuerlöscher zu ersticken. Erst nachdem dieser Versuch misslang, verständigte man die Feuerwehr. Die Flammen griffen schließlich auf ein Gebäude mit Werkstatt und Wohnungen über. Von dort geriet auch noch eine sich daran anschließende Lagerhalle in Brand. Infolge des Brandes waren noch am Abend die vom Brand betroffenen Bewohner notärztlich begutachtet worden, niemand war allerdings ernsthaft verletzt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 750.000 bis 1.000.000 Euro.

Die Ermittler des K 11 werden ihre Brandursachenforschung weiter fortsetzen und die Brandstelle gemeinsam mit Brandsachverständigen einer vom Brand betroffenen Versicherung begutachten.

Mit Rundfunkwarndurchsagen und Meldungen in den Sozialen Medien der Stadt Kassel  waren die Anwohner im Bereich Bettenhausen aufgefordert worden, wegen des Brandrauches Fenster und Türen geschlossen zu halten. Spezialkräfte der Messkomponente der Feuerwehren des Landkreises Kassel nahmen im Bereich Bettenhausen Luftmessungen vor. Schadstoffe wurden nicht festgestellt.

 Erst gegen 5.30 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet und die Warnungen zurückgenommen werden. Die Feuerwehr Kassel kontrolliert die Brandstelle im Laufe des Tages weiter auf mögliche Glutnester. Der Sachschaden beläuft sich auf schätzungsweise 750.000 Euro. Die Kriminalpolizei Kassel ermittelt zur Brandursache.

 „Dies war ein extrem kräftezehrender Einsatz“, erklärt Ingo Happel-Emrich, Pressesprecher der Stadt Kassel. Wegen des Brandrauches mussten die Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten arbeiten und das bei hochsommerlichen Temperaturen, da es auch in der Nacht kaum abgekühlt hatte.

„Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Einsatzkräften für ihre Leistungen bei diesem schwierigen Einsatz in der vergangenen Nacht“, erklärt Kassels Brandschutzdezernent Christian Geselle.

Ein besonderer Dank der Feuerwehr gehe an den Wirt der Gaststätte „Fosters Garden“. Dieser hatte seine Gaststätte am späten Abend geöffnet, damit dort die von der Feuerwehr evakuierten Anwohner untergebracht und betreut werden konnten. Da diese die ganze Nacht über nicht in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, bauten Betreuungseinheiten des Katastrophenschutzes in der Gaststätte Feldbetten auf.

Umfassender Löschangriff der Feuerwehr 

Um 19.30 Uhr am Mittwochabend (21. Juni) wurde die Leitstelle der Feuerwehr Kassel durch mehrere Notrufe zu einem Brand in der Eichwaldstraße im Stadtteil Bettenhausen gerufen. Dort brenne eine Gartenhütte, hieß es. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Kassel vor Ort eintrafen, stellten sie fest, dass das Feuer auf eine Lagerhalle übergegriffen hatte und ein benachbartes Wohnhaus durch die Flammen bedroht war. In dem Wohnhaus befanden sich allerdings keine Personen mehr. Die Leitstelle alarmierte umfangreiche Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kasel sowie Freiwilliger Feuerwehren aus dem Landkreis Kassel nach. Die Feuerwehr baute eine so genannte Riegelstellung auf, um zu verhindern, dass der Brand auf das Wohnhaus übergreift. Gleichzeitig wurde ein umfangreicher Löschangriff eingeleitet. Die Löscharbeiten gestalten sich jedoch äußerst schwierig: Die brennende Lagerhalle verfügte über eine doppelte Dachkonstruktion. Während die innere Decke vermutlich durchbrannte, blieb die äußere Decke unbeschädigt. Dadurch war es nicht möglich, das Feuer von außen über Drehleitern zu löschen. Gleichzeitig sammelte sich im Deckenbereich Brandrauch, der gegen 21.30 Uhr durchzündete. Hierdurch kam es zu einer massiven Rauchentwicklung. Aufgrund der Wetterlage drückte der Rauch in die umliegenden Straßen.

Die Feuerwehr evakuierte daraufhin die Anwohner der betroffenen Straßen. 16 Personen wurden vom Rettungsdienst untersucht und teilweise ambulant behandelt. Insgesamt etwa 30 Anwohner wurden in einer Gaststätte in der Nähe von Einsatzkräften versorgt. Um den Brand löschen zu können, wurde ein Bagger angefordert. Mit diesem wurde das Dach der Lagerhalle eingerissen, so dass das Feuer von außen gelöscht werden konnte. Neben Drehleitern der Feuerwehr Kasel kam hierzu auch ein Teleskopmast-Fahrzeug der Werkfeuerwehr Mercedes Kassel zum Einsatz.

An der Einsatzstelle befanden sich zirka 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kassel, mehrerer Feuerwehren aus dem Landkreis Kassel, des Technischen Hilfswerks Hofgeismar, des Rettungsdienstes sowie des Betreuungszuges des Katastrophenschutzes. Ein Feuerwehrmann, der im Randbereich der Einsatzstelle stolperte und sich dabei verletzte, wurde in ein Kasseler Krankenhaus gebracht.

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