Grüne Gretas sollen bleiben

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Seit Oktober 2020 war ‚Top down / Bottom up‘ auf und vor dem Fridericianum zu sehen. Vor kurzem wurden die beiden Skulpturen demontiert.
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Seit Oktober 2020 war ‚Top down / Bottom up‘ auf und vor dem Fridericianum zu sehen. Vor kurzem wurden die beiden Skulpturen demontiert.
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Seit Oktober 2020 war ‚Top down / Bottom up‘ auf und vor dem Fridericianum zu sehen. Vor kurzem wurden die beiden Skulpturen demontiert.
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Seit Oktober 2020 war ‚Top down / Bottom up‘ auf und vor dem Fridericianum zu sehen. Vor kurzem wurden die beiden Skulpturen demontiert.
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Seit Oktober 2020 war ‚Top down / Bottom up‘ auf und vor dem Fridericianum zu sehen. Vor kurzem wurden die beiden Skulpturen demontiert.
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Seit Oktober 2020 war ‚Top down / Bottom up‘ auf und vor dem Fridericianum zu sehen. Vor kurzem wurden die beiden Skulpturen demontiert.
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Seit Oktober 2020 war ‚Top down / Bottom up‘ auf und vor dem Fridericianum zu sehen. Vor kurzem wurden die beiden Skulpturen demontiert.

Weil sie so beliebt sind: Fridericianum hätte Alexandra Birckens Skulpturen gerne dauerhaft in Kassel

Kassel. Wer in den vergangenen Tagen mal aufmerksam über den Friedrichsplatz geschlendert ist, dem wird eins aufgefallen sein: Die beiden im Volksmund grüne Gretas genannten Skulpturen sind weg! Das Kunstwerk, das aus zwei grünen Figuren besteht, eine stand im Handstand auf dem Dachsims des Fridericianums, die andere – die Hände in die Höhe streckend – vor dem Eingang des historischen Museumsgebäudes, wurde abgebaut.

„Ja, das stimmt“, bestätigt Moritz Wesseler, Direktor des Fridericianums, auf ET-Anfrage, „das war auch so geplant, dass wir das Kunstwerk im documenta-Jahr wieder demontieren würden.“ Seit Oktober 2020 zogen die beiden Figuren, die von der in Köln lebenden Installations- und Objektkünstlerin Alexandra Bircken entworfen wurden, die Blicke der Passanten auf sich. Das Kunstwerk, das eigentlich „Top down / Bottom up“ heißt, bildete gemeinsam mit einer Textarbeit von Karl Holmqvist und Klanginstallationen von Lutz Bacher die Serie „Interventionen“, die zuletzt in und ums Fridericianum zu sehen und zu hören war.

Auch wenn ‘Top down / Bottom up‘ jetzt deinstalliert wurde heißt das nicht, dass die Kasseler künftig auf die beiden Figuren verzichten müssen. „Denn“, so Wesseler, „es gibt Bestrebungen, die Installation dauerhaft nach Kassel zu holen. Auch uns von der documenta und Fridericianum gGmbH ist nicht verborgen geblieben, dass das Kunstwerk bei den Kasselern sehr gut angekommen ist. Kinder turnten an und auf der Greta und Senioren bestaunten die fein gezeichnete Skulptur. Sprich: Es funktioniert für Jung und Alt.“

Falls die documenta und Fridericianum gGmbH die Skulpturn erwerben würde – in welcher Form auch immer (Kauf, Schenkung etc.) – wäre es eine Premiere. Denn die gGmbH hat noch nie ein derartiges Kunstwerk gekauft. Claes Oldenburgs Spitzhacke, Haus-Rucker-Cos Rahmenbau oder Jonathan Borofskys Man Walking To The Skyhat jeweils immer die Stadt Kassel finanziert. „Wir diskutieren gerade hausintern, wie ein Erwerb zu realisieren wäre“, gibt Wesseler preis.

Unabhängig davon, ob es mit dem Erwerb klappt oder nicht, möchten Wesseler und sein Fridericianum-Team den öffentlichen Raum mehr bespielen. Wesseler: „Das Publikum hat ‘Top down / Bottom up‘ toll angenommen. Warum sollte das bei anderen Kunstwerken nicht so sein?“

Rubriklistenbild: © Harry Soremski

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