Gute Arbeit: Polizei schnappt Feuerteufel auf Zündel-Tour

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Von den elf Mitgliedskommunen des Kreisfeuerwehrverbandes wird je eine Mannschaft am kommenden Samstag in Gudensberg an der Übung teilnehmen. Foto: Rinnert (nh)

Ein 25 Jahre alter Mann wurde in der Nacht geschnappt. Er wird verdächtigt Mülltonnen, einen Zaun und ein ganzes Boot angezündet zu haben.

Kassel. In den heutigen frühen Morgenstunden gelang die Festnahme eines 25-Jährigen aus Kassel, der nun im dringenden Tatverdacht steht, unmittelbar zuvor zunächst mehrere Mülltonnen und später ein Boot im Wert von etwa 30.000 Euro in Brand gesetzt zu haben. Die für Brände zuständigen Beamten des K 11 der Kasseler Kripo hoffen nun auf Hinweise von Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Die Brände ziehen sich wie ein roter Faden von Nord nach Süd durch den Kasseler Stadtteil Bad Wilhelmshöhe. Zunächst brannte gegen 2.40 Uhr ein Altpapiercontainer in der Rolandstraße, unmittelbar vor der Wilhelmshöher Allee. Anschließend stand um kurz nach 3 Uhr eine Altpapiertonne in der Kunoldstraße 40 in Flammen. Das Feuer griff sogar auf eine Biotonne über und setzte einen angrenzenden Holzzaun in Brand.

Der letzte Brand am heutigen Morgen wurde nur wenige Minuten später bekannt. Ein im Bereich der Druseltalstraße / Heideweg abgestelltes Boot stand in Flammen. Kurz danach traf eine Funkstreife des Polizeireviers Süd-West in unmittelbarer Nähe einen Mann an, der sofort die Flucht ergriff, als er den Streifenwagen sah. Den Polizisten gelang die Festnahme des Flüchtenden in der Wiegandsbreite. Nachdem sie deutlichen Benzingeruch bei dem 25-Jährigen wahrnahmen, lieferten sie ihn ins Polizeigewahrsam ein.

Die Ermittler des K 11 prüfen derzeit, ob er im Laufe des Tages einem Haftrichter am Amtsgericht vorgeführt werden soll.

Ob ein weiterer Brand eines Altpapiercontainers in der Straße "Am Hahnen" im Stadtteil Brasselsberg auch noch auf das Konto des 25-Jährigen geht, prüfen nun ebenfalls die Brandermittler. Dieser Brand hatte sich bereits um 0.40 Uhr ereignet. Die Flammen vernichteten zwei weitere Altpapiercontainer, die unmittelbar mit dem in Brand gesetzten Container zusammenstanden.

Die Kripoermittler bitten in allen Fällen Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

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