GWG baut auf Schulgelände: Im Wohnquartier Eichwald ist Platz für 200 Kinder

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Siegerehrung: Ulrike und Tore Pape (Mi.) haben den Architektenwettbewerb „Wohnquartier Eichwald“ gewonnen. GWG-Chef Peter Ley (li.) und Stadtbaurat Christof Nolda gratulieren.

In Bettenhausen beginnen 2019 die Arbeiten für eines der größten Wohnprojekte der letzten Jahre in Kassel. 500 Menschen sollen ab 2022 im Wohnquartier Eichwald leben.

Kassel - Viel Ärger hatte es um das Ende der Joseph-von-Eichendorff- Schule gegeben. „Es war für uns also klar, dass die neue Wohnbebauung eine besondere Verpflichtung für uns ist“, erklärte Stadtbaurat Christof Nolda bei der Eröffnung einer Ausstellung, die die unterschiedlichsten Entwürfe zeigt. Gewonnen hat das Architektenehepaar Ulrike und Tore Pape aus Kassel.

„Wir haben bei der Planung eine Fläche mit einer überragenden Freiraumqualität zwischen Lossestrand und Eichwald vorgefunden. Durch eine urbane und gleichzeitig offene Gestaltungsidee soll dort auf 35.000 Quadratmetern ein lebendiger und grün gestalteter Wohlfühlort entstehen“, erklärten die Architekten bei der Preisübergabe. „Ein großzügiger Stadtplatz und die Einbindung der Sporthalle sollen für ein Höchstmaß an gemeinschaftlichem Leben in einem identitätsstiftenden Stadtquartier sorgen.“ Eine neue Größenordnung für die Schaffung von neuem Wohnraum sieht Peter Ley in diesem Quartier. „Hier werden wir eine großartige Idee für zentrumnahes Wohnen mit innovativen Energie- und Mobilitätskonzepten umsetzen.“ Problemlos möglich sei das, weil das Quartier allein in den Händen der GWG liege.

Natürlich gerahmt von Eichwald und Losse werden 127 Mietwohnungen in überwiegend dreigeschossigen Einund Mehrfamilienhäusern mitten in vielen Grünflächen offen, großzügig und lichtdurchflutet gestaltet. Dazu kommen 45 Eigenheime. Entgegen einer maximalen Ausnutzung des Grundstücks stehe die Attraktivität des Wohnens und des Wohnumfeldes im Vordergrund.

„Wir möchten, dass eine Vielzahl von Kasseler Bürger und Bürgerinnen und insbesondere Familien mit mehreren Kindern hier ansprechenden Wohnraum finden“, betonte Oberbürgermeister Christian Geselle. Und Stadtbaurat Christof Nolda ist sich sicher: „Die GWG wird bei diesem wichtigen städtebaulichen Projekt ihrem Auftrag, qualitätsvollen und preisgerechten Wohnraum für die Kasseler Gesellschaft zur Verfügung zu stellen, in hohem Maße gerecht. Der Kasseler Osten gewinnt deutlich durch dieses neue Wohnquartier.“

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