Heimsieg: Huskies fegen Dresdner Eislöwen 3:2 vom Eis

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Endlich platzte bei den Huskies der Knoten: Nach vier Niederlagen konnten sich die Schlittenhunde heute einen verdienten Sieg erkämpfen.

Eishockey. Es war zwar ein schwer erkämpfter Sieg, aber ein Verdienter und Wichtiger! Nach vier Niederlagen in Folge konnten die Kasseler Schlittenhunde endlich wieder punkten. Mit 3:2 erreichten die Kasseler heute Abend einen Heimsieg gegen die Dresdner Eislöwen.

Zum vierten und letzten Mal in dieser Hauptrunde standen sich am Sonntagabend die Kassel Huskies und die Dresdner Eislöwen gegenüber. Das letzte Aufeinandertreffen in Kassel entschieden die Schlittenhunde knapp mit 3:2 für sich.Tayor Carnevale nahm bei den Huskies als überzähliger Ausländer auf der Tribüne Platz, für ihn rückte Jean-Michel Daoust zurück ins Team.

Wie gewohnt starteten die Huskies druckvoll ins Spiel. Nach zwei Minuten verpasste Thomas Merl im Rebound nach Valenti-Flachschuss noch die Führung, diese besorgte Jamie MacQueen aber keine Minute später. Der Toptorjäger hatte jedoch Glück, dass ein Eislöwe seinen Versuch zum 1:0 ins Tor bugsierte.In der 5. Spielminute ging ein von Braden Pimm abgefälschter MacQueen-Flachschuss über das von Brett Jaeger gehütete Eislöwen-Tor. Dies sollte zunächst die letzte Chance der Gastgeber gewesen sein, denn in der Folge bestimmte Dresden das Spiel. Nach neun Minuten verfehlte Fedor Boicharinov mit der Rückhand das Gehäuse. Knapp zwei Minuten später überlief Harrison Reed Kevin Maginot, scheiterte aber an Markus Keller und nur wenige Sekunden darauf war es Artus Kruminsch, der mit seinem Rückhandschuss ebenfalls den Ausgleich verpasste.Dieser fiel dann aber in der 13. Spielminute. Jeff Szwez stocherte den Puck am kurzen Pfosten zum 1:1 über die Linie. Auch im darauf folgenden Powerplayspiel übten die Gäste viel Druck aus, verpassten aber ihrerseits den Führungstreffer. In der Schlussphase des ersten Drittels befreitensich die Schlittenhunde vom Druck ihrer Gegner und spielten sich selbst wieder Torchancen heraus. Pech hatte Thomas Merl in der 16. Minute, als sein Rebound nach Sturms Schlagschuss nur am Außennetz landete. Und wenige Sekunden vor der ersten Sirene verpasste Braden Pimm erneut mit einem abgefälschten Schuss die Führung.Nachdem Thomas Merl per Schlenzer knapp übers Tor zielte und Jean-Michel Daoust innerhalb der ersten 70 Sekunden des Mittelabschnitts per Drehung an Jaeger scheiterte, beförderten die Eislöwen den Puck in der 23. Spielminute ins Tor. Dem Treffer wurde jedoch die Anerkennung verwehrt, da Torschütze Marius Garten den Puck aus der Luft mit zu hohem Stock annahm.

Eine Minute später trafen die Huskies ins Tor – regulär! Mike Little zog von der blauen Linie einfach mal ab, der Puck ging flach an Freund und Feind zum 3:1 ins Tor. Eine weitere Minute später durfte sich Markus Keller beim Quergestänge bedanken, das den Ausgleich durch Harrison Reed verhinderte. Nach 28 Minuten schlugen die Gastgeber erneut zu, fast mit einer Kopie des Führungstreffers. Diesmal war es Sören Sturm, der von der blauen Linie drauf hielt, Kapitän Manuel Klinge fälschte zum 3:1 ab.Diese beiden Treffer gab den Schlittenhunden sichtlich Rückenwind, jedoch verpassten sie einen höheren Führungstreffer. Eine Schrecksekunde mussten sie zwei Minuten vor Ende des zweiten Drittels überstehen, die Torchance nach einem Fehlpass von Kevin Maginot entschärfte Markus Keller aber stark. Zu Beginn des Schlussabschnitts hatten die Huskies Glück, dass Ex-Husky Petr Macholda mit seinem Schuss von der blauen Linie nur den Innenpfosten traf. Vor 3.037 Zuschauern hätten die Gastgeber kurz darauf für die Vorentscheidung sorgen können. Jedoch wurde Braden Pimm nach MacQueen-Zuspiel in der 43. Spielminute zu sehr im Abschluss gestört.

Drei Minuten später brachte Adriano Carciola ein Zuspiel auf den völlig freistehenden MacQueen nicht an. Anstatt eines 4:1 und der möglichen Vorentscheidung läuteten die Gäste schon früh die Schlussoffensive ein. Nach 49 Minuten lief Marius Garten frei auf Markus Keller zu, dieser entschärfte die Chance jedoch mit einer Fußparade. In der 53. Spielminute war aber auch Keller machtlos. Arturs Kruminsch verwertete bei Dresden-Überzahl einen Rebound und verkürzte auf 3:2. Bis zur Schlusssirene schlugen die Schlittenhunde dann eine Abwehrschlacht gegen immer wieder wütend anstürmende Eislöwen. Jedoch verteidigten die Huskies ihre Zone bravourös, hielten dem Dauerdruck stand und kehrten nach vier Niederlagen in Folge mit diesem wichtigen Dreier in die Erfolgsspur zurück.

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