Herkules bleibt weiter tabu MHK öffnet Museen wieder ab dem 12. Mai 2020

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Die allgemeinen Hygienemaßnahmen in den Museen konnten bereits in den vergangenen Tagen anhand eines für die MHK erstellten Hygieneplans vorbereitet werden und orientieren sich an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Foto:MHK

Aufgrund der 4. Verordnung der hessischen Landesregierung zur Eindäm- mung der Corona-Pandemie sind die Einrichtungen der MHK seit dem 15. März 2020 geschlossen. Führungen, Konzerte und alle weiteren Veranstaltungen wurden bis auf Weiteres abgesagt. Die MHK öffnet die Museen nun wieder ab dem 12. Mai 2020

n Kassel. Ab dem 12. Mai 2020 öffnet die Museumslandschaft Hessen Kassel MHK) wieder ihre Museen für den normalen Besucherbetrieb. Das gilt auch für die Besucherzentren am Bergpark. Die Schlossmuseen im Weißensteinflügel, in Schloss Wilhelmsthal sowie die Löwenburg bleiben weiterhin geschlossen, da sie nur mit einer Führung besichtigt werden können. Das Herkules-Monument öffnet aufgrund der engen Treppensituationen ebenfalls vorerst nicht. Schloss Friedrichstein ist für Einzelbesucher geöffnet. Sowohl öffentliche als auch privat gebuchte Führungen in den Museen, Schlössern und Parks der MHK fin-den bis auf Weiteres nicht statt.

„Wir sind sehr froh, dass der Kulturbetrieb wieder hochgefahren wird und wir unseren Besucher*innen bereits im Mai zwei kleine Sonderausstellungen zusätzlich zu den bekannten Dauerausstellungen anbieten können. Damit das auch so bleibt, bitten wir alle Besucher*innen auch in den Museen Abstand zu halten und die Hygienerichtlinien einzuhalten. Das gilt auch für das obligatorische Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung“, sagt Prof. Dr. Martin Eberle, Direktor der MHK.

Sonderausstellungen ab Mai

Ab sofort ist im Schloss Wilhelmshöhe die Kabinettausstellung „Unter der Haube. Das Bild der Frau in der Dürer-Zeit“ zu sehen, die sich mit dem Frauenbild vor rund 500 Jahren beschäftigt. Erstmals wird hier das Porträt der Ursula Tucher mit dem ihres Mannes, Hans VI. Tucher vereint. In der Neuen Galerie eröffnet am 23. Mai 2020 die Sonderausstellung „Moderne für Jedermann – Kunst und Ware im Jugendstil", die der Frage nachgeht, warum dieser Stil bis heute so sinnbildlich ist, dass viele ihn auf Anhieb als „Jugendstil“ benennen können. Wenn auch die Blütezeit der Bewegungen nur kurz war, kann sie als eine der frühen funktionalen Gestaltungsformen verstanden werden, die den Anspruch hatte, die gesamte menschliche Lebensumwelt künstlerisch zu gestalten.

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