KSV Hessen gewinnt 2:1 gegen Saarbrücken

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Kassel. Die Fans beider Mannschaften sind laut Polizei insgesamt friedlich geblieben.

Kassel. Ohne besondere Vorkommnisse verlief aus polizeilicher Sicht am heutigen Nachmittag die zuvor als Risikospiel eingeschätzte Begegnung der Regionalliga Südwest zwischen dem KSV Hessen Kassel und den Gästen vom 1. FC Saarbrücken. Lediglich nach Ende der Partie versuchten wieder einmal unbelehrbare KSV-Anhänger die polizeilichen Absperrungen zu umlaufen, um die Gästefans verbal zu provozieren. Das verzögerte die Abfahrt der drei Fan-Busse aus dem Saarland um ein paar Minuten. Die Polizei erteilte sieben KSV-Fans Platzverweise und stellte ihre Identität fest.

Die Gastgeber gewannen in einer ansprechenden Partie gegen den bisheriger Spitzenreiter der Regionalliga Südwest nicht unverdient mit 2:1. Benjamin Girth hatte die gastgebenden Löwen bereits in der 3. Minute in Führung gebracht. Für den Ausgleich sorgte Dennis Wegner in der 70. Minute. Das Siegtor zum 2:1 fiel vor lediglich 1.850 Zuschauern durch Tobias Damm in der Nachspielzeit. Gleich darauf war Schluss.

Etwa 250 Fans des 1. FC Saarbrücken, die mit drei Reisebussen und mehreren PKW angereist waren, hatten den weiten Weg nach Nordhessen nicht gescheut, um ihr Team lautstark zu unterstützen. Darunter allerdings auch 15 Anhänger mit Stadionverbot, die im Vorfeld der Begegnung von den szenekundigen Polizeibeamten aus Saarbrücken erkannt wurden und die Zeit des Spiels vor den Toren des Kasseler Auestadions verbringen mussten.

"Unser Konzept der konsequenten Fantrennung ist aufgegangen. Trotz der nachvollziehbaren Enttäuschung der Gästefans aufgrund des späten Siegtreffers des KSV gab es mit ihnen keine nennenswerten Probleme", sagte Polizeidirektor Uwe Papenfuß, der den heutigen Polizeieinsatz leitete.

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